Schafft die Mainova AG wirklich eine vorbildhafte Klimabilanz?

Mainova_AtomkloIn ihrem Umweltbericht 2010 kündigt sie jedenfalls an, der Vorstand habe, „strategische Grundsätze beschlossen, die durch ein umfangreiches Maßnahmenprogramm in den nächsten Jahren die Klimabilanz in der Rhein-Main-Region vorbildhaft verbessern sollen.“ An den in diesem Bericht angegebenen Zahlen zur Gesamtstromlieferung aufgeteilt nach den Energieträgern ist durchaus eine positive Tendenz im Sinne des Umweltschutzes zu erkennen. Der Anteil der fossilen Energieträger und der Atomenergie wurde gegenüber dem Berichtszeitraum 2006 bis 2007 reduziert, der Anteil der erneuerbaren Energien deutlich erhöht. Vergleicht man das Ergebnis mit den entsprechenden Anteilen bei der bundesweiten Stromerzeugung, ist der Mainova AG das Bemühen um Umweltfreundlichkeit tatsächlich nicht abzusprechen. Aber …

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BP: Raus aus der Tiefsee

Seit dem 20. April strömen nach der Explosion der durch BP genutzten Ölplattform "Deepwater Horizon" nahezu ungehindert aber millionen Liter Rohöl in den Golf von Mexiko. Bei dem Unglück starben 11 Menschen. Darüber hinaus wurden und werden riesige Meerflächen und kilometerlange Küstenabschnitte, Strände und Flussgebiete durch das sich ausbreitende Öl verschmutzt und geschädigt. Viele Meerestiere gehen qualvoll zugrunde. Bei der Ölpest handelt es sich jetzt schon um die größte Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA. Trotz zahlreicher und vielfältiger Versuche mit den unterschiedlichsten Methoden ist es BP bisher nicht gelungen, den Austritt des Rohöls zu stoppen. Dies Alles dürfte sattsam bekannt sein!

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Wanderung gegen Laufzeitverlängerung

wanderung-gegen-laufzeitverlaengerungAm 24.01.10 haben Frankfurter Greenpeacer auf dem Feldberg gegen die aktuelle Entscheidung der Bundesregierung demonstriert, alle Atomkraftwerke weiter am Netz zu lassen. "Danke, Fr. Merkel, für die Laufzeitverlängerung! Ihre Atomwirtschaft ENBW, RWE, e-on, Vattenfall" war auf einem Banner zu lesen. Neugierige Wanderer konnten sich gleich darüber informieren, was es damit auf sich hat.

"Mit der Aufkündigung des Atomausstiegs setzt Merkel genau die unselige Klientelpolitik fort, die schon zum Asse-Desaster und den Manipulationen beim geplanten Endlagerstandort Gorleben geführt haben", sagt Heinz Smital, Atomphysiker bei Greenpeace. "Merkel verkauft die Sicherheit der Bevölkerung, um ihre versprochenen Steuergeschenke zu finanzieren. Ein zukunftsweisendes und tragfähiges Energiekonzept lässt sich nicht auf die gefährliche und umstrittene Laufzeitverlängerung für veraltete Atomkraftwerke stützen."

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Schneemänner in Frankfurt

 

 

Schneemänner in FFM Am 17.01.2010 haben die Greenpeacer aus Frankfurt den letzten Schnee am Mainufer genutzt, um auf die Klimaerwärmung hinzuweisen. Die Schneemänner symbolisieren den Anstieg der Temperatur in den nächsten Jahrzehnten. "Wir werden uns in den kommenden Jahren auf Wetterextreme einstellen müssen", sagt Alex Wenzel aus der Frankfurter Gruppe. "Das schliesst Hitze- aber auch Kälteperioden ein. Jeder von uns kann etwas dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und damit dem Klimawandel entgegenzuwirken. Erneuerbare Energien müssen schnell ausgebaut und die veraltete, ineffiziente Kohleverstromung ersetzt werden. Wechseln Sie noch heute zu einem reinen Ökostromanbieter und zeigen Sie den Energieversorgern die Rote Karte! Details finden Sie auf der Webseite: http://www.atomausstieg-selber-machen.de/stromwechsel.html.

Wenn nicht jetzt, wann dann ?"

Schneemänner in FFM Schneemänner in FFM

28 Millionen für einen Klimakiller

Greenpeace Frankfurt bleibt in Bad Vilbel am Ball

Unter dem Titel "Stadtwerke Bad Vilbel ignorieren die Zeichen der Zeit" hatten wir bereits über die Pläne der Stadtwerke Bad Vilbel berichtet. Man beabsichtigt, sich mit 28 Millionen Euro an einem geplanten Kohlekraftwerk in Lubmin zu beteiligen. Greenpeace Frankfurt war nunmehr am 21. Februar und am 05. März vor Ort in Bad Vilbel. An unserem Stand informierten wir die Bürger der Stadt und standen für ihre Fragen zur Verfügung. Gleichzeitig gaben wir ihnen die Möglichkeit, einen Klimaschutzappell an ihre Stadtwerke zu unterzeichnen.

Am 21. Februar trafen wir mit schlechtem Wetter und einem an diesem Tag stattfindenden Faschingsumzug relativ schlechte Voraussetzungen an. Der 05. März bescherte uns dafür nicht nur gutes Wetter sondern auch ein wesentlich regeres Interesse. Allein in der kurzen Zeit von 10.00 bis 14.00 Uhr unterzeichneten 144 Bürger den Klimaschutzappell. Zusammen mit der Ausbeute vom 21. Februar dürfen wir nun 184 Unterschriften verzeichnen. Für eine Stadt der Größenordnung Bad Vilbels eine durchaus bemerkenswerte Anzahl. Dazu kommen bis heute 120 Teilnehmer an der Mail-Aktion (s.u.), an der sie sich weiterhin beteiligen können.

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