Cancún ist ein Zeichen der Hoffnung – die Arbeit geht jetzt los

Rund 190 Teilnehmerstaaten haben in einer letzten Nachtsitzung zwei Kompromisspapiere verabschiedet. Mit dem Abschluss der Klimakonferenz in Cancún ist die Staatengemeinschaft dem 2011 geplanten Klimaschutzvertrag ein Stück näher gekommen. Um den Klimawandel einzudämmen, muss aber noch viel getan werden.

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Zum 14. Mal: Wer ist wie grün in der Elektronikbranche

Greenpeace Deutschland: In Las Vegas ist seit Freitag die Messe für Unterhaltungselektronik eröffnet. Pünktlich zum Start liegt auch der 14. Guide to Greener Electronics von Greenpeace vor. Wer in der Branche ist nun wie grün? Kurzfassung: Auf den vorderen Plätzen finden wir Sony Ericsson und Nokia, auf Platz 5 - inzwischen angegrünt - Apple. Weit abgeschlagen im signalroten Bereich Dell und Lenovo.

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Rettet die Arktis - Twitter-Demo gegen Shell am Freitag, den 14.9.

Shell hat nun mit der ersten Ölbohrung in der Chukchi See, nördlich von Alaska, begonnen. Obwohl sie die Bohrung schon wieder wegen eines herannahenden Eisfeldes unterbrechen mussten, ist dies nun ein Ereignis, das wir in keinem Fall unkommentiert lassen wollen. In Hamburg findet morgen eine Twitter-Demo statt, die offline mit einer riesen Leinwand, Laptops und Fernseher vor einer Tankstelle aufgebaut wird und online auf der Homepage von Greenpeace Deutschland zu sehen ist. Weitere Infos gibt es hier. Wer kann, sollte unbedingt mitmachen, denn jeder einzelne tweet zählt!

 

 

Die Eisdecke schmilzt schneller als erwartet

Das Eis an den Polkappen schwindet nach den jüngsten Erkenntnissen aus der Klimaforschung schneller als gedacht. In der Arktis hat der Wettlauf um die Ölvorkommen unter der schmelzenden Eisdecke bereits begonnen. Allen voran der Ölkonzern Shell. Seit Juni 2012 ist Greenpeace in Deutschland bereits auf den Beinen und protestiert vor Shell-Tankstellen für den Schutz der Arktis.

Mit bundesweiten Infoständen prangern wir insbesondere Shell und Gazprom an. Wir sagen: „Stopp!“ zu den bereits im Sommer vorbereiteten Ölbohrungen im Arktischen Ozean vor der Küste Alaskas und Sibiriens. Anstatt auf erneuerbare Energien zu setzen, machen sich die Ölkonzerne die Folgen des Klimawandels zu Nutze. Dieses Treiben muss beendet werden, bevor die Eisschmelze im nächsten Sommer Bohrungen in der Arktis wieder möglich macht. Eine Ölkatastrophe wie 2010, ausgelöst durch die Explosion der “Deepwater Horizon“-Plattform im Golf von Mexiko, würde den Arktischen Ozean für Generationen zerstören. Eine Beseitigung des Öls ist in der Arktis so gut wie unmöglich, wie die Havarie des Öltankers „Exxon Valdez“ im Jahr 1989 zeigt. Die Folgen sind noch heute nachweisbar. Vor wenigen Tagen erst ist ein Notfalltest von Shell für einen Unfall bei den Ölbohrungen in der Arktis kläglich gescheitert (Beitrag im Greenpeace Deutschland Blog).

Damit das einzigartige Ökosystem der Arktis auch weiterhin ein weißes Paradies bleibt, setzen auch Sie sich gemeinsam mit Greenpeace und vielen Menschen weltweit für ein internationales Schutzgebiet in der Arktis ein: www.savethearctic.org. Über 2 Millionen Menschen weltweit unterstützen bereits unsere Kampagne.  Wenn Sie zu Hause etwas für den Klimaschutz tun wollen, können Sie zum Beispiel zu einem Ökostromanbieter wechseln. Das wäre übrigens auch ein schönes Weihnachtsgeschenk für Sie und Ihre Lieben.

Energiewende mit angezogener Handbremse?

Seit Wochen versuchen einzelne Interessensverbände aus der Wirtschaft und ihre Fürsprecher, besonders der Bundeswirtschaftsminister, mit einer gezielten Kampagne, die Energiewende auszubremsen. Bisheriger Höhepunkt war die Bekanntgabe der sog. EEG-Umlage für das kommende Jahr. Am gleichen Tag wurden die erneuerbaren Energien als Preistreiber dargestellt. Das jedoch zahlreiche Unternehmen, auch jene die es nicht nötig haben, von der EEG-Umlage und den Netzgebühren befreit wurden, so das die Kosten der Energiewende auf die Privathaushalte abgewälzt werden, wird bewußt verschwiegen. So ist z.B. der deutsche Wetterdienst in Offenbach von der EEG-Umlage befreit. Wieso eigentlich? Der Wetterdienst ist doch kein Aluminiumwerk. Wir haben deshalb mal ein paar Erläuterungen zur aktuellen Debatte um die erneuerbaren Energien zusammengestellt.

 

Wie wird die Energiewende finanziert?

Die Kosten für die Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien sind heute noch höher als der Preis für Strom aus herkömmlichen Quellen an der Strombörse. Um diese Differenz auszugleichen, wird für Strom aus Erneuerbaren Energien ein fester Preis garantiert, der an den Betreiber der Anlage gezahlt wird und der sich an den tatsächlichen Erzeugungskosten orientiert. Der Preisunterschied zum Börsenpreis wird auf die Stromkunden umgelegt. Die Umlage beträgt für 2013 5,3 Cent je kWh. Der Anteil der EEG-Umlage am gesamten Strompreis beträgt rund 14%.

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Nächster Schnupperabend

Montag, 03.07.2017 um 18:00 Uhr

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