Shell - raus aus der Arktis

Frankfurt a.M., 21.07.2012 - An diesem Samstag hieß es für die Greenpeace-Aktivisten in ganz Deutschland, also auch für die Frankfurter: Treffpunkt Shell-Tankstelle. Vom Wetter haben die Aktivisten an diesem Tag alles bekommen, was in diesem verregneten Juli gerade noch möglich war.So konnte die gut vorbereitete Aktion im Trockenen umgesetzt werden. Darüber freute sich vor allem Isbjörn, der Eisbär, der  auf einigen Tankstellen dabei sein konnte. Bepackt mit Aufklebern und Infomaterialien besuchten die Aktivisten insgesamt 15 Shell-Tankstellen mit einer einzigen Forderung: Shell - raus aus der Arktis!

Pressemitteilung: 
-> Greenpeace-Aktisten verstärken bundesweiten Protest gegen Shell

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Eisbär "Isbjörn Beaufort" auf Besuch in Frankfurt

Am vergangenen Mittwoch, den 18. Juli, besuchte Isbjörn auch Frankfurt. Er ist seit dem 21. Juni in Deutschland unterwegs, um mit den Menschen auf der Straße über den Verlust seiner Heimat zu sprechen. Mit seinem Banner "SAVE ME" zog er begleitet von Greenpeace-Aktivisten durch Frankfurt.


"Uns Eisbären schmilzt buchstäblich das Eis unter unseren Tatzen. Deswegen will ich etwas unternehmen und bitte überall in der Welt um Hilfe", erzählte er den vielen Passanten, die ihn bewunderten. Ganz schlecht ist Isbjörn derzeit auf Shell und Gazprom zu sprechen. Der Klimawandel und die damit verbundene Eisschmelze schafften den Zugang zu bisher unerschlossenen Öl- und Gasreserven. Shell und Gazprom stehen an erster Stelle der Konzerne, die planen, die Arktis auszubeuten. Shell will noch in diesem Jahr Probebohrungen in der Beaufort Sea vor Alaskas Nordküste vornehmen.

Ölunfälle hätten in dem sensiblen Ökosystem katastrophale Folgen. Experten warnen, dass es bisher keine Methode gibt, einen großen Ölunfall in dieser Region zu beherrschen. Isbjörns Heimat kommt dadurch in noch größere Gefahr.

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Protest gegen Öl-Bohrungen in der Arktis

Am vergangenen Samstag waren in 40 Städten in ganz Deutschland Greenpeace-Aktivisten auf den Strassen unterwegs, um vor Shell-Tankstellen gegen die Öl-Bohrungen von Shell in der Arktis zu protestieren.

Auch hier in Frankfurt wurden mehrere Shell-Tankstellen besucht.

Auf www.savethearctic.com kann man erfahren warum der Schutz der Arktis für uns und die nachfolgenden Generationen so wichtig ist. Auf dieser Seite wird auch angeboten, sich den bisher schon weit über 800.000 Arktisschützern anzuschließen.    

Oder man kommt am 18.07.12 um 21 in den Frankfurter Zoo zu der Multivisionsschow "Arktis - Schatzkammer des Nordens".

Weltweiter Protest gegen Ölförderung in der Arktis

Frankfurt a.M., 24. Juni 2012 - Am 21. Juni fiel der Startschuss zur weltweiten Greenpeace Kampagne „Rettet die Arktis“. Die Ölkonzerne Shell und Gazprom planen derzeit die Ausbeutung der Arktis, eines der letzten Naturparadiese der Erde. Shell will in diesem Sommer mit zwei Plattformen vor der Küste Alaskas Probebohrungen durchführen. Gazprom will vor der russischen Küste mit der Ölförderung beginnen. Ölunfälle hätten in der Arktis katastrophale Folgen. Experten warnen, dass es bisher keine Methode gibt, einen großen Ölunfall in dieser Region zu beherrschen.

Am 23. Juni riefen in 20 Ländern, in Deutschland in 65 Städten, ehrenamtliche Greenpeace-Aktivisten die Menschen dazu auf, sich für die Rettung dieser einzigartigen Region stark zu machen. Greenpeace Frankfurt war selbstverständlich dabei.

Sobald eine Million Unterschriften zusammen gekommen sind, werden die Abschnitte mit den Unterschriften in einer wasserdichten Kapsel am Nordpol versenkt werden. Es besteht natürlich die Möglichkeit, sich online an der Aktion für den Schutz der Arktis zu beteiligen. Wir rufen alle dazu auf, sich unter www.savethearctic.org mit ihrer Unterschrift am Nordpol zu verewigen.

 

Pressemitteilung:  Weltweiter Protest gegen Ölförderung in der Arktis  

 

Verunsicherung durch die Diskussion über die notwendige Energiewende

Seit dem Beschluss zum Atomausstieg im Frühjahr 2011 und dem Bekenntnis zur Energiewende wird zunehmend von Regierungsseite und von Lobbyisten Stimmung gegen die Erneuerbaren Energien gemacht. Die aus unserer Sicht wesentlichen sechs Fehlinformationen zu dem wichtigen Thema wollen wir hiermit richtig stellen:


1. Behauptung gegen Erneuerbare Energien:
Der Umstieg auf Erneuerbare Energie ist nicht so schnell machbar und unbezahlbar.

Laut Berechnungen der EuTech GmbH kostet uns der Umbau der Energiewirtschaft bis 2050 ca. 200 Milliarden Euro. Allerdings werden wir schon bis zum Jahr 2030 bereits ca. 300 Milliarden Euro an Brennstoffkosten aus dem Ausland (Uran, Kohle, Gas, Öl) eingespart haben! Der Zeitplan ist zu schaffen, wenn er politisch gewollt und unterstützt wird. Zur Zeit beschweren sich selbst die Wirtschaftsverbände darüber, dass in der Regierung Konzeptionslosigkeit herrscht.


2. Behauptung gegen Erneuerbare Energien:
Der Ausstieg aus der Atomkraft wird zu Stromausfällen führen.

Um dies zu vermeiden müssen neue Kohlekraftwerke gebaut werden. (Hr. Rösler, Focus 29.5.12) Bereits in 2012 beträgt der Anteil der Erneuerbaren in Deutschland ca. 20 % an der Stromversorgung, 18 % kommen aus den Atomkraftwerken. In der ersten Jahreshälfte 2011 hat Deutschland trotz Abschaltung von 8 AKWs 17 % mehr Strom exportiert als importiert. Ca. 45% unseres Stroms kommt übrigens aus Kohlekraftwerken. Und an Pfingsten 2012 haben alle Photovoltaik-Anlagen (PV) in Deutschland tagsüber so viel Strom geliefert wie ca. 18 AKWs, also ca. 22.000 Megawatt. Zugegebenermaßen kann man sich auf die Sonne nicht immer verlassen. Deshalb ist der Strom-Mix von Sonne, Wind, Geothermie und Wasser so wichtig. Richtig ist, dass wir zur Überbrückung effiziente Gaskraftwerke benötigen, die bei Bedarf schnell angefahren werden können, was mit ineffizienten Kohlekraftwerken nicht möglich ist. Interessanterweise sieht das Umweltbundesamt nach einer Analyse des deutschen Kraftwerksparks auch keinen Bedarf für neue Kohlekraftwerke. Auch nach dem Atomausstieg sei das nicht notwendig, sagte Präsident Jochen Flasbarth der Deutschen Presse-Agentur in Berlin Anfang Juni 2012. «Die jetzt bereits im Bau befindlichen Anlagen reichen aus.» Laut Flasbarth seien auch Stromausfälle als Folge der Energiewende nicht zu erwarten.

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