Wann kommt die Energiewende?

Nach dem Ereignissen in Japan haben in den letzten Monaten viele Demonstrationen stattgefunden und wir bedanken uns daher bei allen, die mitgemacht haben. Ohne den Druck der Strasse wären AKW's wie Biblis immer noch am Netz. Die Politik will nun den Atomausstieg, allerdings langsamer als möglich. Zu einer echten Energiewende gehört aber nicht nur der Atomausstieg, sondern auch der Ausbau der erneuerbaren Energien. Stattdessen will die Regierung den Bau von Kohlekraftwerken unterstützen und dafür Mittel aus dem Klimaschutz-Fonds bereitstellen. Hier soll wohl die Pest mit der Cholera ausgetrieben werden. Davon sind auch die Menschen im Rhein-Main Gebiet betroffen, denn für den Ausbau des Kohlekraftwerkes Staudinger wurde kürzlich die zweite Teilgenehmigung erteilt. Dabei ist dieser Ausbau völlig überflüssig. Eine Anfrage unserer Freunde von der Bürgerinitiative „Stopp Staudinger“ (www.stopp-staudinger.de) beim Regierungspräsidium in Darmstadt hat ergeben, das selbst in der Zeit, als nur 4 AKW's am Netz waren, das Kohlekraftwerk Staudinger nur mit etwa 25 % Leistung gefahren wurde. Wozu also der Ausbau? Derzeit laufen 4 Klagen gegen den Ausbau von Staudinger. Wir werden gemeinsam mit der BI an der Sache dran bleiben.

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Klimawandel hat einen Namen: Allessa!

Bereits Ende März wurde bekannt, das die Firma Allessa Chemie auf ihrem Gelände in Frankfurt-Fechenheim ein Braunkohlestaub-kraftwerk erreichten will. Wir haben dies in unserer Pressemitteilung vom 31.03.2011 heftig kritisiert. Mittlerweile hat sich in Fechenheim eine Bürgerinitiative mit dem Namen „Zukunft Fechenheim“ gegen das Kraftwerk gegründet und eine Klage gegen die Genehmigung der Anlage ist auf den Weg gebracht.
 
Durch die Ereignisse in Japan ist das Vorhaben der Allessa Chemie etwas aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten. Dies darf jedoch nicht bedeuten, das die Menschen in Fechenheim mit ihrem Problem allein gelassen werden dürfen. Dieses klimafeindliche Vorhaben der Allessa Chemie geht alle Menschen in Frankfurt an! Denn die Menschen in Frankfurt und im gesamten Rhein-Main Gebiet sind schon genug Belastungen durch die vielen Luftschadstoffe und Lärm ausgesetzt.
Vor kurzem konnte ein Mitglied unserer Gruppe zusammen mit Vertretern der Bürgerinitiative die Genehmigungsunterlagen für das Braunkohlestaubkraftwerk einsehen. Auf unserem Foto ist der der Teil des Werksgeländes der Allessa Chemie zu sehen, auf dem das Braunkohlestaubkraftwerk erreichtet werden soll Derzeit gibt es drei Klagen gegen den Bau. Wir werden die Bürgerinitiative weiter im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen. Wer dies noch tun möchte, kann sich auf der Website von „Zukunft Fechenheim“ unter http://zukunftfechenheim.wordpress.com/ informieren. Zeigen wir den Menschen in Fechenheim, das sie nicht allein sind! Das was dort geschieht, kann irgendwann auch in anderen Teilen Frankfurts passieren.

 

 

Mit Sonnen- und Windenergie für die Energiewende!

Am vergangenen Samstag 07. 05. 2011 haben wir am eisernen Steg bei schönsten Sonnenschein für die Energiewende geworben. Viele Besucher unseres Infostandes haben uns beim Basteln von Windrädern geholfen, mit denen wir dann am Mainufer gegenüber der Frankfurter Skyline symbolisch einen Windpark errichtet haben. Außerdem unterschrieben viele Menschen den Greenpeace-Appell für die Energiewende. Über unseren Stand haben wir eine kleinen Film gedreht, der hier zu sehen ist. Am 21. 05. 2011 werden wir das nächste Mal für die Energiewende auf der Strasse sein und am 28. 05. 2011 gibt es in Frankfurt eine von 20 Großdemos für den Atomausstieg. Sie beginnt um 12:30 am Hauptbahnhof. Bitte schon mal vormerken und weiter sagen!

Energiegipfel in Wiesbaden

Wiesbaden, 05.04.2011: Herr Ministerpräsident Bouffier hat heute zu einem Energiegipfel in Wiesbaden geladen. Neben den Landesparteien und der Gewerkschaft hat auch die Industrie teilgenommen, in Form von RWE und E.ON.   Die Umweltverbände standen draussen und haben demonstriert.  Bei einem der Hauptthemen ging es darum, wie man in Hessen die Erneuerbaren Energien zügig ausbauen kann.  Wie kann Herr Bouffier nur erwarten, von Betreibern des Kohlekraftwerks Staudinger bei Hanau und der Atomkraftwerke in Biblis dazu konstruktive Beiträge zu erhalten ? RWE und E.ON haben bei diesem Treffen nichts zu suchen. Dass sie uns Angst machen wollen, das wissen wir: Strom wird teurer und muss im Ausland eingekauft werden.  Wir wissen aber auch, dass nichts davon stimmt.

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EEG-Argumentationshilfe - um einen Fehler leichter

Treiben die Erneuerbaren Energien wirklich die Stromkosten nach oben? Das ist die Argumentation, die von den Erneuerbaren-Energien-Gegnern gerade angestoßen wird. Wer sich allerdings im Details damit beschäftigt, erkennt schnell, dass die Erneuerbaren die Stromkosten nicht noch oben treiben, sondern eher nach unten.

Hier findet Ihr eine Stellungnahme von Greenpeace dazu.

Mach mit bei Greenpeace!

 

         

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Nächster Schnupperabend

Montag, 03.07.2017 um 18:00 Uhr

Ich will mehr wissen!