Anti-Kohle-Kette am 25.04.2015 am Tagebau Garzweiler

Etwas über drei Stunden haben wir mit dem Bus gebraucht, von Frankfurt bis zum Braunkohle-Abbau von RWE, dem Tagebau Garzweiler II, 40 km von Köln. 60 Personen sind aufgebrochen, um bei der Anti-Kohle-Kette am 25.04. mitzumachen und ein Zeichen zu setzen. Angereist aus der Schweiz, Saarbrücken, Aschaffenburg, Karlsruhe, Mannheim und Grossraum Frankfurt. Insgesamt haben 6000 Menschen protestiert, gegen den Ausbau des Tagebaus, gegen den Abriss von Dörfern, die bereits jetzt verlassen sind. Geisterdörfer, nur an einer handvoll von Häusern steht noch ein Schild: "dieses Haus ist noch bewohnt".

Von den fünf schmutzigsten Kohlekraftwerken in Europa stehen vier in Deutschland. Und das Paradoxe dabei ist: wir brauchen diese Kohlekraftwerke gar nicht. Jedes Jahr exportieren wir große Mengen Strom ins Ausland, zu Niedrigstpreisen. Dank des Ökostroms gibt es ein Überangebot an Strom, die logische Konsequenz wäre es, diese Kraftwerke abzuschalten und endlich den dringend erforderlichen CO2-Ausstoss zu reduzieren.

Die Menschenkette war geschlossen, die Redner bei der Abschlusskundgebung haben es auf den Punkt gebracht: STOPPT die Kohlebagger und Klimakiller! JETZT! 

Der Journalist Markus Dobstadt hat uns im Bus und bei der Kohlekette begleitet und einen bewegenden Bericht geschrieben, Ihr findet ihn hier: www.publik-forum.de  

.....und weitere Details auf der Seite der Organisatoren: www.anti-kohle-kette.de

.....und von campact: www.blog.campact.de

Vielen Dank an alle Mitreisenden in unserem Bus. Trotz des traurigen Anlasses haben wir viel Spass gehabt. Vielleicht brechen wir wieder mal gemeinsam auf, wenn Bürger sich gegen den Irrsinn unserer Energiewirtschaft stark machen.

Von den fünf schmutzigsten Braunkohlekraftwerken Europas stehen vier in Deutschland

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.publik-forum.de/Politik-Gesellschaft/menschenkette-gegen-braunkohletagebau/2 des Internetauftritts von Publik-Forum
Von den fünf schmutzigsten Braunkohlekraftwerken Europas stehen vier in Deutschland

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»Von den fünf schmutzigsten Braunkohlekraftwerken Europas stehen vier in Deutschland«, hat Edwin

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»Von den fünf schmutzigsten Braunkohlekraftwerken Europas stehen vier in Deutschland«, hat Edwin

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.publik-forum.de/Politik-Gesellschaft/menschenkette-gegen-braunkohletagebau/2 des Internetauftritts von Publik-Forum
»Von den fünf schmutzigsten Braunkohlekraftwerken Europas stehen vier in Deutschland«, hat Edwin

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Anti-Kohle-Kette gegen Braunkohle - Ein erster internationaler Protest in der Lausitz Wir waren dabei!

 

7.500 Menschen aus 26 Nationen kamen am Samstag in die Lausitz, um in einer bunten Menschenkette gegen den Braun-Kohle-Abbau zu demonstrieren.

Allein aus dem Rhein-Main-Gebiet kamen rund 50 Teilnehmer. Nach nächtlicher Fahrt besuchten wir morgens kurz vor unserer Anreise zum Camp den Braunkohle-Tagebau Jänschwalde. Erschrocken über die Narben, die Vattenfall mit seinen bis zu 90 m hohen und über 200 m langen Schaufelradbaggern in die Natur schlägt, waren wir umso motivierter,  bei der Menschenkette am Mittag mitzumachen,  um den „Irrsinn“  zu stoppen.

 Nach Ankunft, Zeltaufbau und gemütlichem Frühstück im Camp hiess es plötzlich: Sofort aufbrechen. Unser Anfahrtsweg zum vorgesehenen Streckenpunkt wird gesperrt. Jetzt musste es schnell gehen: letzte Handgriffe beim Zeltaufbau  - hier mal ein dickes Lob an alle, dass jeder seinen Nachbarn unterstützte -, flinkes Abräumen des „feudalen“ Frühstückstischs und schon saßen wir kurz danach im Bus und erreichten unseren Streckenabschnitt - weit vor der geplanten Zeit.  SUPER!  So konnten wir uns einen zentralen Platz bei der Menschenkette aussuchen: die Verbindung  der 4 km langen Menschenkette  von Deutschland zur 4 km langen Menschenkette in Polen an der Neisse.

Deutsche Kohlegegner standen Hand in Hand mit polnischen Kohlegegnern im Wasser der Neisse, dem ehemaligen Grenzübergang zwischen Polen und Deutschland. Sie hielten im Fluss drei Protestbanner hoch – jeweils in deutscher, polnischer und englischer Sprache.

Jeder von uns merkte, dass hier ein symbolischer Akt stattfand, der zeigt, dass der Anti-Kohle-Protest zu einer internationalen Bewegung heranwächst, die nicht vor Ländergrenzen halt macht. 

Viele Bewohner der Lausitz waren bewegt, dass Menschen aus zahlreichen europäischen Ländern in die Lausitz kamen - fast alle zum ersten Mal, um ein Zeichen zu setzen gegen die Zerstörung der Landschaften und gegen die geplante Erweiterung des Braunkohle-Tagebaus. 

Der Einstieg in den Kohle-Ausstieg hat begonnen.  

 

Keine neuen Braunkohletagebau

In Brandenburg und Sachsen betreibt der schwedische Energiekonzern Vattenfall zahlreiche Braunkohletagebaue. Und Vattenfall will künftig noch mehr Braunkohle fördern und die Tageabaue erweitern.

Braunkohle ist der klimaschädlichste fossile Energieträger. Braunkohlekraftwerke sind wie Brandbeschleuniger für den Klimawandel, denn von allen fossilen Kraftwerken stoßen sie am meisten CO² aus. Um an die Braunkohle heranzukommen sind in den letzten Jahrenzehnten riesige Gebiete abgebaggert worden und viele Ortschaften dem Erdboden gleichgemacht worden. Tausende von Menschen mußten und müssen für den Profit von Vattenfall ihre Heimat verlassen. Derzeit läuft das Genehmigungsverfahren für die Erweiterung des Braunkohletagebaues Welzow Süd II in der Lausitz. Ca. 800 Menschen sind von der Umsiedlung bedroht. Ein Gebiet größer als Frankfurt soll abgebaggert werden. 

Das kann jedoch verhindert werden, wenn viele Menschen aus ganz Deutschland und darüber hinaus Einwendungen gegen die Ausweitung des Braunkohletagebaues erheben. Greenpeace wird diese Einwendungen an die zuständigen Stellen weiterleiten. Lassen wir unsere Mitmenschen in der Lausitz nicht mit ihrem Protest allein!

Wenn hier Braunkohle wäre ...

 

...Vattenfall würde baggern. Wie sähe es in und um Frankfurt aus, wenn dort nach Braunkohle gegraben werden würde? 

Der schwedische Energiekonzern Vattenfall plant fünf neue Braunkohlegruben in der Lausitz. Die Erweiterung von Welzow-Süd, in der Nähe von Cottbus, ist nur eine davon. Alleine hier müssten 800 Menschen umgesiedelt werden - die allermeisten gegen ihren Willen. 

Wie gigantisch die Abbaggerungsfläche ist, die hier in die Landschaft gefräst werden soll, kann sich kaum jemand vorstellen. Deshalb hat Greenpeace eine interaktive Karte erstellen lassen. Damit lassen sich die Umrisse des Tagebaus Welzow-Süd samt der geplanten Erweiterung unter anderem auch auf den Raum Frankfurt übertragen. Einfach auf den Bagger in der Mitte der Karte klicken.

Noch kann dieser Wahnsinn verhindert werden.

Weiterlesen: Wenn hier Braunkohle wäre...

Weltweiter Anti-Kohle Tag "End the age of coal"

Gemeinsam mit zahlreichen Greenpeace-Gruppen in ca. 40 deutschen Städten beteiligen wir uns am weltweiten Anti-Kohle-Tag „End the age of coal“. Am Samstag, 29.6.2013 informieren wir in der Zeit von 11.00 – 15.00 Uhr am Merianplatz über die Gründe für einen Ausstieg aus der Kohleenergie und sammeln Einwendungen gegen einen neuen Tagebau in der Lausitz.

Weiterlesen: Weltweiter Anti-Kohle Tag "End the age of coal"

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Nächster Schnupperabend

Montag, 06.11.2017 um 18:00 Uhr

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