Greenpeace bei der Schwälbchen-Hauptversammlung

Gentechnikfrei als Marktvorteil - die Molkerei soll endlich umstellen!

30. April 2010 - Acht MitstreiterInnen von Greenpeace Marburg, -Mainz-Wiesbaden und -Frankfurt a. M. haben heute vor dem Kurhaus in Bad Schwalbach die Aktionäre begrüßt. Es kamen mehr als man gemäß Aktionärsstruktur annehmen durfte (zwei Drittel der Aktienhält die Familie Berz). Offensichtlich haben sich viele Milchbauern mit jeweils einer Aktie zumindest das Mithören gesichert. Mit einigen Milchbauern kamen wir auch in sehr konstruktive Gespräche. Es ergab sich sogar die Gelegenheit mit Herrn Berz-List (Vorstand der Molkerei und rund 33 % Aktienanteil) zu sprechen. Er war augenscheinlich von unserer Aktion "not amused", blieb aber durchaus höflich.

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Hessische Greenpeace-Gruppen demonstrieren vor den Werken der Schwälbchen-Molkerei

Eine Milchvieh-Fütterung ohne Gen-Pflanzen ist machbar !

Do. 08. 07. 2010 - Schon früh morgens sind Aktivisten von Greenpeace Frankfurt am Hauptsitz der Schwälbchen-Molkerei in Bad Schwalbach. Mit einem Banner unterstreichen sie die Forderung, dass die Molkerei endlich auf eine Fütterung ohne Gen-Pflanzen umstellen soll. Zwar sind zu dieser Zeit nicht viele Mitarbeiter auf dem Gelände zugegen, und auch sonst ist es in dem kleinen Taunus-Örtchen eher ruhig. Auf Anfrage erklärt sich jedoch der Vorstand der Molkerei, Herr Berz-List, zu einem längeren Gespräch bereit, für das wir uns bedanken. Allerdings sieht er sein Unternehmen anscheinend nicht in der Verantwortung, und wälzt diese lieber auf die Landwirte und den Handel bzw. die Verbraucher ab.

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Postkarten für die Schwälbchen-Molkerei

Hessische Greenpeace-Gruppen präsentieren mehr als 3.300 Protestpostkarten gegen Gen-Futter: Keine "offizielle Annahme"


Freitag, 01.10. 2010 Nach starkem Regen am Morgen schickte sich die Sonne just in dem Moment an hervorzukommen, als Aktivisten verschiedener hessischer Greenpeace-Gruppen vor dem Hauptsitz der Schwälbchen-Molkerei in Bad Schwalbach ankamen. Angeführt von einer lebensgroßen Holzkuh entfalteten sie eine mehrere hundert Meter lange Kette aus über 3.300 Protestpostkarten, die sie in den vergangenen Monaten im Absatzgebiet von Schwälbchen gesammelt hatten. Auf ihnen fordern Verbraucher, dass die Molkerei endlich auf eine Fütterung mit gentechnisch veränderten Futtermitteln verzichten soll. "Viele Verbraucher sind empört, dass eine regionale Molkerei, die sich selbst so einen natürlichen Anstrich gibt, Gen-Pflanzen aus Übersee nicht aus dem Futter ausschließt", sagt Jörg Dürrfeld von Greenpeace Frankfurt.

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Frankfurter Greenpeace-Aktivisten kennzeichnen Schwälbchen-Milchprodukte in Supermärkten

 

Samstag, 11. 12. 2010 - Heute haben Greenpeace-Aktivisten aus Frankfurt in sechs Frankfurter Supermärkten Milchprodukte der Molkerei Schwälbchen mit signalroten Aufklebern versehen. Diese Aufkleber zeigen die Warnung: „Achtung: Hergestellt mit Gen-Futter!“ Die Aktivisten protestieren damit gegen die Gen-Milch- Produktion bei Schwälbchen. Die Molkerei weigert sich, eine Fütterung der Milchkühe ohne Gen-Pfanzen zu garantieren. Zeitgleich wurden auch in Wiesbaden, Darmstadt, Gelnhausen und Marburg Schwälbchen-Produkte gekennzeichnet und die Supermarkt-Kunden in insgesamt 18 Märkten informiert.
"Die Erfahrung aus Gesprächen mit Marktleitern und Kunden bestätigt, was auch Umfragen immer wieder zeigen", sagt Jörg Dürrfeld, Lebensmittelexperte bei Greenpeace Frankfurt. "Die große Mehrheit der Verbraucher will Milchprodukte, die ohne den Einsatz von Gen-Pflanzen erzeugt werden". Eine im November 2008 durchgeführte repräsentative Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ergab, dass rund 76 Prozent der Befragten sich für folgende Aussage aussprachen: „Alle Molkereien sollten ausschließlich Milch von Kühen beziehen, die gentechnikfreie Futterpfanzen bekommen.“
Bereits mehr als 3.300 Menschen

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Immer noch Gen-Milch bei Schwälbchen

Greenpeace-Aktivisten protestieren in fünf hessischen Städten gegen den Einsatz von Gen-Pflanzen bei der Milchproduktion

Am Samstag, 30. 04. 2011 informierte Greenpeace Frankfurt vor de REWE-Filiale in der Berger Straße und vor der HIT-Filiale am Ziegelhüttenplatz über den Einsatz von Gen-Futter bei der Molkerei Schwälbchen. Passanten und Kunden konnten auf Protestkarten die Molkerei aufzufordern, die Fütterung ohne Gen-Pflanzen zu garantieren. In Frankfurt kamen so ca. 330 Postkarten zusammen, die den Märkten mit Bitte um Weiterleitung an Schwälbchen übergeben wurden. Die Marktleiter sagten zu, dies gerne zu tun, um den Wünschen der Verbraucher und damit auch denen ihrer Kunden Nachdruck zu verleihen. Zeitgleich protestierten Greenpeace-Aktivisten in Fulda, Gießen, Kassel und Marburg.

Schwälbchen setzt mit seiner Unternehmenspolitik das Vertrauen von Verbrauchern und Aktionären aufs Spiel. Die Molkerei bewirbt ihre Produkte als regional und nachhaltig, dabei kommt das Futter aus Übersee und enthält Gen-Soja. Das ist weder regional noch nachhaltig. Die Molkerei hat jetzt lange genug die Interessen der Verbraucher ignoriert und muss schleunigst die Fütterung ohne Gen-Pflanzen garantieren.

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