Essen und Trinken sind unsere tägliche Lebensgrundlage. Aber sie bedeuten auch Kultur, Genuß und Geselligkeit. Die bäuerliche Landwirtschaft hat unsere vielfältige Kulturlandschaft über Jahrhunderte und Jahrtausende geprägt. Aber längst steht die Erzeugung unserer Nahrungsmittel zu großen Teilen nicht mehr im Einklang mit der Natur. Die konventionelle Landwirtschaft ist zu einem der größten Umweltzerstörer geworden. Monokulturen mit massivem Einsatz von Pestiziden und synthetischen Düngern vergiften unsere Böden und unser Trinkwasser. Agrarfabriken quälen unsere Nutztiere, die die menschliche Kultur seit Jahrtausenden begleitet haben. Und die Gentechnik soll die Probleme lösen, die mit solch einer Wirtschaftsweise zwangsläufig einher gehen müssen. Das jedoch ist nur Symptombekämpfung - die Ursachen aber bleiben. Eine solche Landwirtschaft ist auf Dauer nicht zukunftsfähig, und kann die Welt nicht ernähren. Der ökologische Landbau zeigt, dass es auch anders geht. Erzeuger, Handel und Politik sind gefordert, eine Kehrtwende zu vollziehen. Aber auch die Verbraucher sind gefragt. Mit deinem Einkaufskorb entscheidest Du - ja, genau Du - wie unsere Lebensmittel erzeugt werden.

 Aktionen & News
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Gen-Mais 1507: ''Ein Fest für die Raupen''


Während in Europa heftig über die von der EU-Kommission angekündigte Zulassung des Gen-Maises 1507 debattiert wird, sprechen Erfahrungen aus den Hauptanbauländern von Gen-Pflanzen eine deutliche Sprache: Versagen auf der ganzen Linie. Und das Bundesamt für Naturschutz warnt vor Gefahren durch 1507 für nützliche Insekten.

Gen-Mais 1507: Zustimmung zur Anbauzulassung durch die Hintertür

In der Abstimmung über den Gen-Mais 1507 im Rat für Allgemeine Angelegenheiten in Brüssel hat es heute keine "qualifizierte Mehrheit" für oder gegen die Anbauzulassung gegeben. Zwar fiel das Votum der Mitgliedsstaaten mehrheitlich gegen den umstrittenen Gen-Mais aus: 19 von 28 Ländern stimmten gegen 1507, nur fünf mit Ja. Kanzlerin Merkel hatte eine Enthaltung Deutschlands durchgedrückt, die neutral aussieht, aber de facto eine Zustimmung bedeutet. Bevölkerungsstarke Länder wie Deutschland haben mehr Stimmgewicht, daher wiegt die Enthaltung Deutschlands schwer. Die Entscheidung liegt nun nämlich bei der Europäischen Kommission, die zuvor bereits angekündigt hatte, den Mais im Zweifel zuzulassen – und Enthaltungen als Ja-Stimmen zu werten. Die Bundesregierung hat sich mit dem heutigen Votum gegen den Willen der Bevölkerung und auf die Seite der Agrochemieindustrie gestellt.

Vorsorgeprinzip nicht gewahrt
Der Gen-Mais 1507 der Firmen Pioneer/DuPont und Dow AgroSciences ist gentechnisch so verändert, dass er ein Bt-Toxin (Cry1F) produziert, das hauptsächlich gegen die Raupen von Schmetterlingen wirkt. Desweiteren besitzt er eine Toleranz gegenüber dem giftigen Totalherbizid Glufosinat. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat bei der Risikoprüfung versagt. Nicht nur hat sie das Vorsorgeprinzip verletzt, sondern auch ethische, wirtschaftliche und Fragen der allgemeinen Kontrollierbarkeit nicht berücksichtigt. Details dazu in unserem FactSheet zum Gen-Mais 1507.

Weiterlesen: Gen-Mais 1507: Zustimmung zur Anbauzulassung durch die Hintertür

Der Weihnachtsbaum - nicht nur grün, sondern auch umweltfreundlich

Vielleicht mal eine Anregung für den Weihnachtsbaum in 2017:

Kennzeichnungen wie Naturland, Demeter, Bioland und Biokreis sowie das FSC- und Bio-Siegel der Europäischen Union gibt es auch für den Tannenbaum. Sie garantieren pestizid- und mineraldüngerfreie Aufzucht der Bäume.  Alle Details dazu gibt es hier:

 

Junge Bienenretter auch in Frankfurt

Auch in Frankfurt haben 10 junge Bienenretter an dem Greenpeace-Aktionstag teilgenommen. Leider hat es die Politik bisher nicht geschafft, die gefährlichen Pestizide ausnahmslos und für immer in Europa zu verbieten. Sie werden für das Massen-Sterben der Bienen mitverantwortlich gemacht. Alle Details findet Ihr hier.

Die Frankfurter Greenteams haben deshalb ein Insektenhotel gebaut, welches in Frankfurt aufgestellt wird. Ausmessen, sägen, bohren, hämmern, streichen, schneiden.... und fertig ist das Insektenhotel. Nicht nur Wild-Bienen werden dort einziehen, sondern auch Käfer, Fliegen, Ameisen, Wespen und vielleicht auch noch andere Insekten....  

                            

 

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Montag, 08.01.2018 um 18:00 Uhr

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