Essen und Trinken sind unsere tägliche Lebensgrundlage. Aber sie bedeuten auch Kultur, Genuß und Geselligkeit. Die bäuerliche Landwirtschaft hat unsere vielfältige Kulturlandschaft über Jahrhunderte und Jahrtausende geprägt. Aber längst steht die Erzeugung unserer Nahrungsmittel zu großen Teilen nicht mehr im Einklang mit der Natur. Die konventionelle Landwirtschaft ist zu einem der größten Umweltzerstörer geworden. Monokulturen mit massivem Einsatz von Pestiziden und synthetischen Düngern vergiften unsere Böden und unser Trinkwasser. Agrarfabriken quälen unsere Nutztiere, die die menschliche Kultur seit Jahrtausenden begleitet haben. Und die Gentechnik soll die Probleme lösen, die mit solch einer Wirtschaftsweise zwangsläufig einher gehen müssen. Das jedoch ist nur Symptombekämpfung - die Ursachen aber bleiben. Eine solche Landwirtschaft ist auf Dauer nicht zukunftsfähig, und kann die Welt nicht ernähren. Der ökologische Landbau zeigt, dass es auch anders geht. Erzeuger, Handel und Politik sind gefordert, eine Kehrtwende zu vollziehen. Aber auch die Verbraucher sind gefragt. Mit deinem Einkaufskorb entscheidest Du - ja, genau Du - wie unsere Lebensmittel erzeugt werden.

 Aktionen & News
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Monsanto kämpft gegen Bauern

Ein US-Farmer und ein Wissenschaftler berichten von ihren Erfahrungen mit dem Gentechnikkonzern

Das folgende eindrückliche Interview ist in der Februarausgabe der "Unabhängigen Bauernstimme", der Monatszeitung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) erschienen. Wir danken dem AbL-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung auf unserer Webseite!

 
 
 

Troy Roush ist Farmer und Bill Freese ist Wissenschaftler. Beide Nordamerikaner eint eine skeptische Haltung gegenüber dem von der Agrarindustrie aggressiv vermarkteten gentechnisch veränderten (GV) Saatgut. Zur Zeit bestreiten sie eine von der AbL organisierte Vortragsreise in Deutschland

 
 

Bauernstimme: Troy, willkommen in Deutschland! Bitte schildern Sie kurz die Geschichte ihrer Farm in USA.

 

Troy Roush: Meine Vorfahren waren Deutsche. Seit 1820, also seit fast 200 Jahren arbeiten wir nun in der fünften Generation auf unserem Land. Das ist eine sehr lange Zeit. Ursprünglich bewirtschafteten wir 35 Hektar. Bis 1992 hatten wir noch Schweine. Doch das Wachstum der Farmen führt in eine Spirale nach unten und auch die Übriggebliebenen wirtschaften am Limit. Besonders in der Tierzucht konzentriert sich die Produktion auf immer weniger immer größere Betriebe. Heute baue ich mit unserem Vater und zwei Brüdern Getreide, Mais, Sojabohnen und Tomaten auf 2.200 Hektar an.

 

Welches sind Ihre Erfahrungen mit Gentechnik?

 

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Gentechnik und Welternährung

Mit dem Versprechen, das Hungerproblem zu lösen, versuchen Gentechnik-Konzerne, die Öffentlichkeit von der Notwendigkeit ihrer Risikotechnologie zu überzeugen. Doch die Gentechnik bekämpft nicht den Hunger der Welt, sondern ist Teil des Problems.
Durch Patente auf Saatgut versuchen die Konzerne, sich das Monopol über die landwirtschaftliche Produktion und Ernährung zu verschaffen. So halten die Agrar-Multis Monsanto, Bayer, DuPont und Syngenta bereits zahlreiche Patentansprüche auf unsere Hauptnahrungspflanzen und können so diktieren, wer was zu welchen Bedingungen und Preisen anbauen und verkaufen darf. Vordergründig versucht die Gentechnik-Industrie, ihre Gen-Saaten als Lösung für soziale und politische Probleme zu vermarkten und ihre Kritiker ins moralische Abseits zu stellen. Wir benötigen jedoch keine riskanten Gen-Pflanzen, sondern eine Landwirtschaft, die auf eine verbesserte und ausgewogene Ernährung insgesamt zielt und lokale Gegebenheiten berücksichtigt.

208 Rezepte gegen den Hunger (2001/08)
Erfolgsgeschichten der Landwirtschaft von morgen - ausgewählte Beispiele, wie Menschen in Entwicklungsländern durch ökologische Landbaumethoden ihre Ernährungssituation entscheidend verbessert haben.

Gentechnik Hintergrundinfos

208 Rezepte gegen den Hunger (2001/08)

Erfolgsgeschichten der Landwirtschaft von morgen - ausgewählte Beispiele, wie Menschen in Entwicklungsländern durch ökologische Landbaumethoden ihre Ernährungssituation entscheidend verbessert haben.


 

Als Verbraucher können sie nicht erkennen, ob tierische Produkte mit Futter aus Gen-Pflanzen erzeugt wurden. Und immer noch landen sie in vielen Futtertrögen. Dabei wäre eine Umstellung problemlos möglich.
 
Konzerne haben die EU-Zulassung für neue Gen-Maissorten beantragt. Lesen Sie, welche Eigenschaften diese Pflanzen haben und wie mangelhaft sie geprüft sind.

 

FactSheet - Neue Positivkennzeichnung "Ohne Gentechnik" (2008/06)
Was garantiert mir das "Ohne Gentechnik"-Siegel, das seit 2008 verwendet werden darf?

Und nochmal: Wir sagen Bantam!

Greenpeace Frankfurt verteilt gentechnikfreie Mais-Pflänzchen und Saatgut

Reges Interesse an der Bantam-AktionSamstag, 22. Mai - bei herrlichem es-schickt-sich-endlich-an-Sommer-zu-werden-Wetter hatten wir einen weiteren Infostand zur Bantam-Mais-Aktion. Diesmal waren wir in Friedberg, wo wir nicht nur Saatgut für den leckeren Süßmais der Sorte "Golden Bantam" verteilt haben, sondern auch bereits vorgezogene Pflänzchen. Denn nun ist höchste Zeit für die Aussaat bzw. das Pflanzen.

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Mach mit bei Greenpeace!

 

         

Wie kann ich mitmachen?

Nächster Schnupperabend

Montag, 03.07.2017 um 18:00 Uhr

Ich will mehr wissen!

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Mehr zur Bantam Aktion