Essen und Trinken sind unsere tägliche Lebensgrundlage. Aber sie bedeuten auch Kultur, Genuß und Geselligkeit. Die bäuerliche Landwirtschaft hat unsere vielfältige Kulturlandschaft über Jahrhunderte und Jahrtausende geprägt. Aber längst steht die Erzeugung unserer Nahrungsmittel zu großen Teilen nicht mehr im Einklang mit der Natur. Die konventionelle Landwirtschaft ist zu einem der größten Umweltzerstörer geworden. Monokulturen mit massivem Einsatz von Pestiziden und synthetischen Düngern vergiften unsere Böden und unser Trinkwasser. Agrarfabriken quälen unsere Nutztiere, die die menschliche Kultur seit Jahrtausenden begleitet haben. Und die Gentechnik soll die Probleme lösen, die mit solch einer Wirtschaftsweise zwangsläufig einher gehen müssen. Das jedoch ist nur Symptombekämpfung - die Ursachen aber bleiben. Eine solche Landwirtschaft ist auf Dauer nicht zukunftsfähig, und kann die Welt nicht ernähren. Der ökologische Landbau zeigt, dass es auch anders geht. Erzeuger, Handel und Politik sind gefordert, eine Kehrtwende zu vollziehen. Aber auch die Verbraucher sind gefragt. Mit deinem Einkaufskorb entscheidest Du - ja, genau Du - wie unsere Lebensmittel erzeugt werden.

 Aktionen & News
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Wir sagen: Bantam!

Greenpeace Frankfurt verteilt gentechnikfreies Süßmais-Saatgut

Am Samstag, 17. 04. hat Greenpeace Frankfurt am Schweizer Platz mit einem Infostand über Gentechnik informiert. An alle Interessierten haben wir dabei Maissamen der Sorte "Golden Bantam" verteilt, ein Süßmais, der vor über 100 Jahren gezüchtet wurde, und -natürlich- gentechnikfrei ist, und darüber hinaus samenfest, d. h. die Samen, die man im Herbst erntet, eignen sich dazu, im folgenden Frühjahr wieder ausgesät zu werden.

Die "Bantam-Mais-Aktion" gibt es schon seit einigen Jahren. Sie ist von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft initiiert und wird von vielen Organisationen - auch von Greenpeace - unterstützt. Immer im Frühjahr wird das Saatgut verteilt, und jeder kann in seinem Garten oder auch auf dem Balkon ein paar Maispflänzchen ziehen. Sie können sich auf der Bantam-Mais-Webseite in die Standortkarte eintragen und so ein Zeichen gegen Gentechnik auf Acker und Teller setzen. Und wer gentechnikfreie Maissorten wie den "Golden Bantam" anbaut

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Gen-Milch bei Nestlé und Milupa

Infostand von Greenpeace Frankfurt

Am Samstag, 20. Februar hat Greenpeace Frankfurt an einem Infostand auf der Leipzigerstrasse den neuen Ratgeber "Milch für Kinder" verteilt - eine Sonderausgabe des beliebten Einkaufsratgebers "Essen ohne Gentechnik". Darin ist ersichtlich, welche Unternehmen bei der Herstellung von Kinder- und Babymilchprodukten auf den Einsatz von Gentechnik und Gen-Futter bei den Kühen verzichten und welche nicht. Etwa 500 Hefte fanden reissenden Absatz. Bei unserer Mitmachaktion konnten Verbraucher mit einer Protest-Postkarte an die Minister für Verbraucherschutz und Umwelt zeigen, dass Sie keine Gentechnik auf Acker und Teller wollen. Falls Sie am Samstag nicht bei uns vorbei kamen: Den Ratgeber mit Protestpostkarte können Sie kostenlos bestellen unter Tel.: 040-30 6 18-120 oder (ohne Postkarte) hier als pdf runterladen.

Greenpeace-Aktivisten kennzeichnen bundesweit Babymilch-Produkte

Mit 65 Prozent Marktanteil haben Nestlé und Danone (Milupa) den höchsten Absatz von Babymilchpulver in Deutschland. Gerade diese beiden Hersteller weigern sich, auf Milchpulver aus gentechnik-freier Milchvieh-Fütterung umzustellen.

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Gentechnik

Die Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmitteln ist eine Risiko-technologie in den Händen weniger Konzerne. In über zwanzig Jahren hat sie es nicht geschafft, auch nur ansatzweise zur Lösung von Problemen beizutragen wie es großmundig postuliert wurde - und dies ist aus Prinzip auch nicht möglich, denn sie ist nur Symptom-bekämpfung, die Ursachen aber bleiben. Im Gegenteil, sie schafft viele neue Probleme.

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Frankfurt sagt Nein zu Gentechnik

Am Samstag, 30.01.2010, hat Greenpeace Frankfurt mit einem Infostand am Merianplatz über den Gentechnikanbau in Deutschland informiert - zusammen mit Greenpeace-Gruppen in 44 weiteren Städten. Bei unserer Mitmach-Aktion konnten Bürger Postkarten mit einer persönlichen Mitteilung an Bundeslandwirtschafts-Ministerin Aigner (CSU) sowie an Bundesumwelt-Minister Röttgen (CDU) schreiben, um sie daran zu erinnern, dass die Bevölkerung nach wie vor keine Gentechnik auf dem Acker und Teller will.
Die Präsentation der Postkarten vor dem RömerLaut einer aktuellen Emnid-Umfrage im Auftrag von Greenpeace lehnen 79 Prozent der Befragten den Anbau von Gen-Mais und 77 Prozent den Anbau von Gen-Kartoffeln ab.Trotz winterlichem Wetter gab es reges Interesse und schnell waren unsere 300 Postkarten ausgefüllt. Am Nachmittag wurden diese auf einem Banner vor dem Frankfurter Römer präsentiert. Bilder der Präsentationen vor den Rathäusern in Frankfurt und den anderen Städten finden Sie unter: www.greenpeace.de/genaktion

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Nächster Schnupperabend

Montag, 03.07.2017 um 18:00 Uhr

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