Essen und Trinken sind unsere tägliche Lebensgrundlage. Aber sie bedeuten auch Kultur, Genuß und Geselligkeit. Die bäuerliche Landwirtschaft hat unsere vielfältige Kulturlandschaft über Jahrhunderte und Jahrtausende geprägt. Aber längst steht die Erzeugung unserer Nahrungsmittel zu großen Teilen nicht mehr im Einklang mit der Natur. Die konventionelle Landwirtschaft ist zu einem der größten Umweltzerstörer geworden. Monokulturen mit massivem Einsatz von Pestiziden und synthetischen Düngern vergiften unsere Böden und unser Trinkwasser. Agrarfabriken quälen unsere Nutztiere, die die menschliche Kultur seit Jahrtausenden begleitet haben. Und die Gentechnik soll die Probleme lösen, die mit solch einer Wirtschaftsweise zwangsläufig einher gehen müssen. Das jedoch ist nur Symptombekämpfung - die Ursachen aber bleiben. Eine solche Landwirtschaft ist auf Dauer nicht zukunftsfähig, und kann die Welt nicht ernähren. Der ökologische Landbau zeigt, dass es auch anders geht. Erzeuger, Handel und Politik sind gefordert, eine Kehrtwende zu vollziehen. Aber auch die Verbraucher sind gefragt. Mit deinem Einkaufskorb entscheidest Du - ja, genau Du - wie unsere Lebensmittel erzeugt werden.

 Aktionen & News
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Postkarten für die Schwälbchen-Molkerei

Hessische Greenpeace-Gruppen präsentieren mehr als 3.300 Protestpostkarten gegen Gen-Futter: Keine "offizielle Annahme"


Freitag, 01.10. 2010 Nach starkem Regen am Morgen schickte sich die Sonne just in dem Moment an hervorzukommen, als Aktivisten verschiedener hessischer Greenpeace-Gruppen vor dem Hauptsitz der Schwälbchen-Molkerei in Bad Schwalbach ankamen. Angeführt von einer lebensgroßen Holzkuh entfalteten sie eine mehrere hundert Meter lange Kette aus über 3.300 Protestpostkarten, die sie in den vergangenen Monaten im Absatzgebiet von Schwälbchen gesammelt hatten. Auf ihnen fordern Verbraucher, dass die Molkerei endlich auf eine Fütterung mit gentechnisch veränderten Futtermitteln verzichten soll. "Viele Verbraucher sind empört, dass eine regionale Molkerei, die sich selbst so einen natürlichen Anstrich gibt, Gen-Pflanzen aus Übersee nicht aus dem Futter ausschließt", sagt Jörg Dürrfeld von Greenpeace Frankfurt.

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Hessische Greenpeace-Gruppen demonstrieren vor den Werken der Schwälbchen-Molkerei

Eine Milchvieh-Fütterung ohne Gen-Pflanzen ist machbar !

Do. 08. 07. 2010 - Schon früh morgens sind Aktivisten von Greenpeace Frankfurt am Hauptsitz der Schwälbchen-Molkerei in Bad Schwalbach. Mit einem Banner unterstreichen sie die Forderung, dass die Molkerei endlich auf eine Fütterung ohne Gen-Pflanzen umstellen soll. Zwar sind zu dieser Zeit nicht viele Mitarbeiter auf dem Gelände zugegen, und auch sonst ist es in dem kleinen Taunus-Örtchen eher ruhig. Auf Anfrage erklärt sich jedoch der Vorstand der Molkerei, Herr Berz-List, zu einem längeren Gespräch bereit, für das wir uns bedanken. Allerdings sieht er sein Unternehmen anscheinend nicht in der Verantwortung, und wälzt diese lieber auf die Landwirte und den Handel bzw. die Verbraucher ab.

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Greenpeace bei der Schwälbchen-Hauptversammlung

Gentechnikfrei als Marktvorteil - die Molkerei soll endlich umstellen!

30. April 2010 - Acht MitstreiterInnen von Greenpeace Marburg, -Mainz-Wiesbaden und -Frankfurt a. M. haben heute vor dem Kurhaus in Bad Schwalbach die Aktionäre begrüßt. Es kamen mehr als man gemäß Aktionärsstruktur annehmen durfte (zwei Drittel der Aktienhält die Familie Berz). Offensichtlich haben sich viele Milchbauern mit jeweils einer Aktie zumindest das Mithören gesichert. Mit einigen Milchbauern kamen wir auch in sehr konstruktive Gespräche. Es ergab sich sogar die Gelegenheit mit Herrn Berz-List (Vorstand der Molkerei und rund 33 % Aktienanteil) zu sprechen. Er war augenscheinlich von unserer Aktion "not amused", blieb aber durchaus höflich.

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