Tatort Meer

Tatort Meer …….. Arktis in Gefahr ……….
Bei gefühlten 40 Grad war unsere Meeresgruppe mal wieder in Frankfurt präsent. Ziel unserer Aktion war die Sensibilisierung der Bevölkerung die Lebensräume im Meer durch bewusstes Einkaufen Fisch – Einkaufsratgeber zu schützen und intakt zu halten. Aber was kann der Mensch dazu beitragen, dass auch spätere Generationen die Einzigartigkeit und Schönheit der Meere erleben können?


Eine Frage drängt sich da natürlich sofort auf: Was essen Fische eigentlich und wie können wir die sehr komplexe und sensible Nahrungskette erhalten?
Schon auf den ersten Blick wird klar, dass alles Leben voneinander abhängig ist. Winzige Algen, das sog. Phytoplankton wird nicht nur von Kleinstlebewesen im Meer gefressen sondern es produziert auch die Hälfte des weltweiten Sauerstoffs. Die Kleinst- und Kleinlebewesen stehen wiederum auf der Speisekarte von größeren Fischen, wie z.B. Kabeljau, Sprotte, Hering, Seelachs, Schellfisch und Scholle. Diese Fische sind die Beute von Seevögeln, Meeressäugetieren und natürlich uns Menschen.


Was passiert nun wenn eine Nahrungsquelle für ein Tier durch eine Dürre oder Krankheit verschwindet? Oder, wie meist der Fall, der Menschen, der mit Monsterboats (riesige Trawler die das Meer permanent durchpflügen) das Meer rücksichtslos ausbeutet? Oder wenn die Bohrungen an der Arktis oder die Haverie eines Tankers das Meer durch auslaufendes Öl verschmutzen?


Durch einen Ölteppich wird das Sonnenlicht blockiert, sodass das Phytoplankton abstirbt und nicht mehr genügend Nahrung bietet. Die Zahl der Kleinstlebewesen nimmt ab und größere Fische konkurrieren um weniger Nahrung, sodass einige aussterben und andere abwandern müssen.
Was können wir tun, um das Meer intakt zu halten und die Fischbestände nachhaltig zu sichern?

Greenpeace fordert:

  • Eine transparente und nachhaltige Einkaufpolitik für Fisch und Meeresfrüchte in Industrie und Handel
  • Ein nachhaltiges Fischereimanagement
  • Großflächige Schutzgebiete

  

 

Shell geht in die Arktis

Unser Protest gegen Shell zeigt Wirkung. Wir müssen den Druck gegen den Ölkonzern aber weiterhin erhöhen. Am letzten Donnerstag im Juli seilten sich 13 Greenpeace-Aktivisten von einer Brücke in Portland im US-Bundesstaat Oregon ab und hingen dort 40 Stunden lang wie ein lebendiger Vorhang. Grund war das Auslaufen des Eisbrechers „Fennica“ von Shell zu verzögern. Dadurch verzögern sich nun auch die hochriskanten Ölbohrungen in dem empfindlichen Naturparadies. Die Verzögerung verschafft uns wertvolle Zeit für Protestaktionen und Proteste. Schreiben Sie eine Protestmail an den Chef von Shell Deutschland und beteiligen Sie sich an unserer Putzlappenaktion

Hitzige Diskussionen zu den Ölbohrungen hatten wir vorallem zu der aktuellen Bedrohung durch Gazprom und Shell. Der internationale Ölkonzern Royal Dutch Shell will in einer der letzten noch unberührten Regionen dieser Erde nach Öl bohren.

Trotz Pleiten, Pech und Pannen hält Shell weiterhin daran fest in den arktischen Gewässern nach Öl zu bohren und riskiert dabei ein ökologisches Desaster.

Wir erinnern uns schmerzlich an den Tanker „Exxon Valdez“ der für die schlimmste Ölkatastrophe aller Zeiten steht. Im März 1989 lief das Schiff vor Alaska auf Grund und es ergossen sich 39.000 Tonnen Öl ins Meer. Mindestens 400.000 Vögel und Säugetiere starben qualvoll. Die Küste ist bis heute mit Öl belastet.

Trotz dieser Katastrophe geht das Geschäft mit dem Öl weiter. Es folgte die Explosion der „Deepwater Horizon“-Plattform von BP im Golf von Mexiko im Jahre 2010 und dann die Havarie der Shell-Bohrplattform „Kulluk“, die am 1. Januar 2013 während eines schweren Sturms in der Nähe von Kodiak Island, Alaska, auf Grund lief. Auch angesichts des Gaslecks an der Bohrinsel „Elgin“, 240 Kilometer vor Schottland, konnte der Betreiber Total nur tatenlos zusehen, wie die Dinge ihren Lauf nahmen. Es ist immer das gleiche Bild: Unfällen stehen die Ölkonzerne hilflos gegenüber.

Greenpeace fordert:

  • Shell, Gazprom und andere Ölkonzerne müssen ihre Ölpläne in der Arktis aufgeben
  • Keine Ölförderung in arktischen Gewässern
  • Einrichtung eines internationalen Schutzgebietes in der hohen Arktis rund um den Nordpol
  • Keine industrielle Fischerei in den bislang eisbedeckten Gewässern der Arktis

 

 

Mach mit bei Greenpeace!

 

         

Wie kann ich mitmachen?

Nächster Schnupperabend

Montag, 03.07.2017 um 18:00 Uhr

Ich will mehr wissen!