Tierische Produkte

Die Herstellung von Fleisch und tierischen Produkten in der industriellen Landwirtschaft verbraucht nicht nur ungeheurere Mengen an Wasser und Energie, sondern benötigt auch eine enorme Menge an Futtermittel. Für eine Kalorie, enthalten in Fleisch werden 9 bis 32 Kalorien aus Pflanzen benötigt (je nach Fleischart). Da ein Mastbetrieb mit hunderten bis tausenden von Schweinen, Rindern oder Geflügeltieren, die Futtermittelmengen nicht selbst anbauen kann, werden diese importiert. Dabei werden als Futtermittel u. a. große Mengen Sojabohnen, auch genetisch manipulierte Sojabohnen z.B. aus Brasilien importiert, für dessen Anbau Urwaldflächen gerodet werden.
Aus dieser Tatsache ergibt sich, dass der Verzehr von tierischen Produkten und der Erwerb von Lederprodukten oft mit der Rodung von Urwaldgebieten einhergehen.

Essen Sie daher seltener tierische Lebensmittel und kaufen Sie weniger {jcomments off}Produkte aus Leder. Zusätzlich wird eine Ernährung mit zu vielen tierischen Produkten als ungesund angesehen.
Um diese Umstellung zu erleichtern haben wir drei Adressen mit veganen Kochideen und lederfreien Schuhversanden aufgeführt.

www. Rezeptefuchs.de
www.Tierrechtskochbuch.de
www.veganshop.de

Wer nicht auf tierische Produkte verzichten will sollte unbedingt auf eine ökologische Erzeugung der Produkte achten. Damit ist sichergestellt, dass ein gewisser Anteil der Futtermittel aus regionalen Bezugsquellen stammt und dass keine genetisch manipulierten Pflanzen verfüttert wurden.

 

 

 

Möbel und Gartenmöbel

Aufgrund des hohen Alters von Bäumen aus Urwäldern (mehrere hundert Jahre) und den klimatischen Bedingungen in denen diese leben, ist das Holz sehr widerstandsfähig und daher sehr begehrt für witterungsbeständige Gartenmöbel. Auch für andere Zwecke werden Urwaldhölzer wegen ihres Aussehens und ihrer Eigenschaften z.B. als Parkettboden oder Verzierungen in luxuriösen Autos und Yachten verwendet.

Urwaldhölzer sollten grundsätzlich nicht gekauft werden ! Als Alternative gibt es eine Vielzahl von heimischen und europäischen Holzsorten, die in kontrollierter Forstwirtschaft gewonnen werden.

Da viele Urwaldhölzer aus illegalen Holzeinschlägen stammen kann beim Kauf nur das FSC-Siegel umwelt- und sozialverträgliche Zustände bei der Holzgewinnung garantieren. Viele Baumärkte führen inzwischen FSC-zertifizierte Holzsorten. Jedoch sollte nicht blind auf dieses Siegel vertraut werden, da auch eine „nachhaltige“ Bewirtschaftung von Urwäldern indirekte Folgen für den Wald haben kann (z.B. Nutzung der Zufahrtsstraßen von Wilderern). Es gilt grundsätzlich keine Urwaldhölzer zu verwenden.

Um mehr über die Herkunft und die Hintergründe von im Handel erhältlichen Holzsorten zu erfahren, haben Sie die Möglichkeit mit unserem Holz-Einkaufsratgeber detailliertere Informationen über diese Holzsorten zu bekommen.

Recycling und weniger Verbrauch schützen den Wald

Papier ist eines der Hauptprodukte von Entwaldung: jeder fünfte Baum wird für Papier gerodet (1). Immer mehr Papier stammt aus illegaler Waldzerstörung oder von Plantagen, die auf Böden zerstörter Urwälder angelegt wurden. Diese sind nicht nur weniger artenreich als die ursprünglichen Wälder, sie ernähren in der Regel auch nur 10% der Arten, die vorher dort gelebt haben (2). Zudem erfordern sie einen erheblichen Pestizideinsatz und wirken sich negativ auf den Wasserhaushalt aus. Die Papierproduktion verschlingt immense Mengen an Wasser und Energie (sie ist der fünftgrößte Energieverbraucher). Das dabei entstehende Abwasser stellt ein großes Problem dar, denn zum Lösen des Zellstoffs aus dem Holz und Bleichen des Papiers werden Chemikalien eingesetzt.

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Buchenwaldland Deutschland

Ginge es nach der Natur, wäre Deutschland zu fast 80% von Buchen bedeckt. Deutschland umfasst ca. ein Viertel des Verbreitungsgebiets der Rotbuche in Mitteleuropa. Die Rotbuche war einst der häufigste Baum in unserem Wald, nun macht sie nur noch 14% am Baumbestand aus. Fünf der seltenen und wertvollen Buchenwald-lebensräume hat die UNESCO 2010 zum Weltnaturerbe erklärt: die Nationalparke Hainich in Thüringen, Kellerwald-Edersee in Hessen, Jasmund und Müritz in Mecklenburg-Vorpommern sowie das Waldgebiet Grumsin im Biosphärenereservat Schorfheide-Chorin in Brandenburg. Sie alle stehen für die Reste großflächiger alter naturbelassener Buchenwälder bzw. Buchenmischwälder mit Bäumen von 300 und mehr Jahren die lediglich einen Anteil von 1-2% an der deutschen Waldfläche ausmachen. Die Zahl der Tier- und Pflanzenarten in solchen Wäldern wird auf über 10.000 geschätzt. Es sind neben Feuersalamander, Luchs und Wildkatze weitere bedrohte Arten, die speziell auf alte Bäume mit Höhlen und Ritzen oder Totholz angewiesen sind, wie z.B. der Schwarzspecht, der Mittelspecht, die Bechsteinfledermaus, der Rauhfußkauz, der Baummarder, die Hohltaube, der Eremit, der Widderbock, der Nagelfleck, der Buchenprachtkäfer sowie der Stacheligelbart. Doch der Buchenwald war und ist massiv bedroht. Die Waldnutzung der letzten Jahrhunderte - von großflächigen Rodungen bis zur Aufforstung von Wirtschaftsforst mit Kiefer, Fichte und neuerdings Douglasie - ließ den Anteil des Buchen- bzw. Buchenmischwaldes auf 7% an der Landesfläche von Deutschland abnehmen.

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Vom Büroalltag in das Waldcamp im Spessart

- Erfahrungsbericht von einer Greenpeace Aktivistin -

Nicht nur Regenwälder brauchen Schutz!
Immer schon haben mich Bäume, deren faszinierende Formen und gigantische Größen, beeindruckt. Daher wollte ich für einige Wochen beim Kartieren der Bäume im Regenwald von Costa Rica helfen. Als ich dann jedoch im Januar 2012 von Greenpeace eine Anfrage bekam, um als Freiwillige im Spessart Bäume zu kartieren, zögerte ich nicht lange. Nachdem ich eine Woche im Spessart verbracht habe, stellte ich fest: Ich muss nicht erst bis nach Mittelamerika reisen, denn nur eine Stunde von Frankfurt/Main entfernt befindet sich ein wahrscheinlich ebenso wunderschöner, urig alter Buchenwald, der genauso schützenswert wie der tropische Regenwald ist. Hier kartierten wir Buchen mit 135 cm Durchmesser und fanden eine Eiche die rund 1000 Jahren alt ist.

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Montag, 03.07.2017 um 18:00 Uhr

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