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Pop-Up-Radweg an Fronleichnam

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Am 3. Juni, dem Weltfahrradtag, beginnt ein breites Bündnis aus Frankfurter Klima-Initiativen die nächste Phase des Radwegebaus für die Fahrradstadt Frankfurt. Ab 14:30 Uhr bauen die Initiativen auf der Walter-Kolb-Straße in Sachsenhausen, beginnend an der Kreuzung Dreikönigsstraße, einen neuen baulich getrennten Radweg und laden alle interessierten Bürger:innen ein, sich die Zukunft Frankfurts anzuschauen. Für Presse-Interviews stehen mehrere Ansprechpartner:innen bereit.

Kommt vorbei und zeigt, wie ein fahrradfreundliches Frankfurt aussieht!

Für weitere Infos schaut gerne auf der Seite des Radentscheids vorbei:

https://www.radentscheid-frankfurt.de/2021/05/pop-up-radweg-walter-kolb-strasse/

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und hier noch die Presse-Mitteilung des Radentscheids:

 

 

 

KlimaGerechtUnterwegs - Sternfahrt vom 02.05.21

2021 05 02 Raddemo FFM KlimaGerechtUnterwegs 9 von Dieter Murmann

 

Über 3.500 Teilnehmer:innen waren dabei! Danke an alle, die mit uns auf der Straße waren! Ihr habt gezeigt, dass die Zeit des Redens und der Ankündigungen vorbei ist. Wir wollen Handeln sehen! Und zwar JETZT! Und zwar JETZT konkret in Frankfurt:

 

Und dafür stehen die Forderungen zur Mobilitätswende, die die einzelnen Initiativen im Vorfeld der Sternfahrt gestellt haben. Diesen Forderungen ist vor allem gemein:

  • Stärkung des Umweltverbunds aus Fuß-, Rad-, Bus- und Bahnverkehr
  • Ausbau der Radinfrastruktur und die weitere konsequente Umsetzung des Radentscheids
  • Neuverteilung des öffentlichen Raums zwischen ALLEN Verkehrsteilnehmer:innen
  • alle Forderungen der einzelnen Initiativen:
    https://www.klima-gerecht-unterwegs.de/initiativen/

Letztendlich geht es um einen Mehrwert für alle, für die Bürger:innen vor Ort und für den globalen Klimaschutz: sauberer, sicherer, lebenswerter. Deshalb fordern wir:

 

KlimaGerechtUnterwegs gegen die Erderwärmung und für uns alle!
Mobilitätswende JETZT!

 

Wenn wir das Ganze im Lichte der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom letzten Donnerstag zum Bundesklimaschutzgesetz (https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/bvg21-031.html) sehen, so zeigt es, dass das JETZT! fett und dreimal unterstrichen werden muss. Abwarten und Untätigkeit sind unzulässig! Das Urteil wirft den Ball in den Raum der Politik, bzw. schmeißt ihn mit aller Wucht in dieses Feld und nicht zu den Verbraucher:innen, die durch ihr Konsumverhalten die Klimakrise abwenden sollen. Konsumbewusstes Verhalten ist natürlich das Gebot der Stunde für jeden Einzelnen, doch die Klimakrise wird nicht am Ladenregal entschieden, sondern durch konkrete und verbindliche Reduktionsentscheidungen und Maßnahmen der Politik.

Und deswegen standen wir auch nicht am Ladenregal, sondern auf der Straße und fordern als Bürgerinnen und Bürger die zukünftige Frankfurter Politik aber auch im Bund auf, den Klimaschutz und die Mobilitätswende JETZT anzugehen.

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Dem Eisbär schmilzt die Heimat weg, uns schwimmt die Zukunft der Erde davon und das Problem ist einfach: Wir haben keine zweite Erde im Kofferraum! Das Urteil aus Karlsruhe hat gezeigt, dass wir und künftige Generationen ein Grundrecht auf den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen haben und um dieses zu schützen, können wir nicht in den nächsten zehn Jahren einen Großteil des verbleibenden CO2-Budgets verbrauchen und den künftigen Generationen drastische und radikale Enthaltsamkeit aufbürden.

 

Darum ist jetzt der Zeitpunkt zum Handeln!

 

Das heißt:

  • schlüssige und konkrete Reduktionspfade festzulegen
  • vorausschauender Klimaschutz statt scheibchenweise Stückwerk
  • Kohleausstieg vorziehen! Energiewende voranbringen
  • Verbrennungsmotoren früher von der Straße / Ausbau des ÖPNV
  • Landwirtschaft, die Klima und Natur schützt und nicht ausbeutet
  • strengere CO2-Ziele bis 2030 (mind. 70%!)

 

Es können keine Maßnahmen aufgeschoben werden. Die Lasten der Emissionsminderung können nicht künftigen Generationen vor die Füße geworfen werden und so deren Freiheitsrechte radikal gefährdet werden.

https://www.greenpeace.de/themen/klimakrise/bombenschlag

 

In diesem Sinne ist auch eine Mobilitätswende JETZT! und hier konkret in Frankfurt unabdingbar! --> www.klima-gerecht-unterwegs.de

 

Offener Brief zur Kommunalwahl 2021 - und dem Wählerauftrag an die Grünen

Frankfurt hat gewählt und hat sich klar entschieden:  Die Bürger:innen sind bereit für notwendige Veränderungen!

Angesichts der derzeitigen Koalitionsgespräche der Grünen mit anderen Parteien in der Stadtverordnetenversammlung im Römer haben wir einen Offenen Brief an den Kreisverband der Frankfurter Grünen geschrieben.

Wir fordern, dass die selbstgesteckten umweltpolitischen Ziele sich auch im Koalitionsvertrag wiederfinden und aus einem "Streben" ein "Machen" wird! Der Mensch muss wieder im Vordergrund stehen!

Frankfurt neu denken -  und zwar sozial-ökologisch gerecht!

Am Dienstag, den 13.04., haben wir den Brief am PolitikLabor der Grünen an Beatrix Baumann und Bastian Bergerhoff übergeben.

PolitikLabor 13.04.2021 Greenpeace FFM

Zur Kommunalwahl in Frankfurt am 14. März 2021

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"Und wie geht es mit der Verkehrswende in Frankfurt weiter?"

 

Unser Wahlkompass:

5 Fragen zu aktuellen
Frankfurter Verkehrsthemen

 

Der Anlass: zunehmender Verkehr, steigende Luftbelastung, geplanter Autobahnausbau rund um Frankfurt... das sind nur einige Themen, die die Verantwortlichen im Römer dringend anpacken müssen. Wie sieht die Aufteilung der Verkehrsflächen unter den verschiedenen Teilnehmer*innen in den nächsten Jahren aus, welche Prioritäten setzen die Parteien bei Investitionen in die Infrastruktur? Entwickelt sich der ÖPNV weiter, welche neuen Radwege werden angelegt?

 

Spätestens seit den Protesten zum Autobahn-Ausbau der A49 und den Rodungen im Dannenröder Forst mitten in einem für das Rhein-Main-Gebiet wichtigen Trinkwasserschutzgebiet ist klar, dass viele Bürger*innen nicht mehr akzeptieren wollen, dass wir die Natur für unsere traditionellen Transportwege opfern. Parteien müssen sich mit der Frage konfrontieren, wie sie auf die sich in Zukunft weiter verschärfenden Klimaveränderungen und Belastungen reagieren werden, bevor es zu spät ist.

 

Das trifft auch auf das Mikro-Klima in Frankfurt zu. Wie viel motorisierten Individualverkehr und wie viel Flächenversiegelung verkraften wir gerade noch, gibt es bald eine Erweiterung des ÖPNV und zu welchen Tarifen, werden die wichtigen Grünflächen bleiben?

 

Wir wollten es wissen, und zwar VOR der anstehenden Kommunalwahl.

 

Kaum ein Thema polarisiert mehr als des Deutschen liebstes Verkehrsmittel: das Auto. Die einjährige Mainkai-Sperrung hat fast Hibbdebach und Dribbdebach gespalten. Was können wir von anderen Städten lernen, müssen veraltete Konzepte heute noch umgesetzt werden oder müssen wir endlich die Notbremse ziehen?

 

Unser Wahlkompass zeigt dazu die Antworten von sechs Parteien, die in Frankfurt und auf Bundesebene aktiv sind. Dazu zählt auch die AfD und wir berücksichtigen sie hier, obwohl sie unseren Werten entgegensteht und wir sie für eine große Gefahr für eine offene Gesellschaft halten. Alle Antworten werden auch auf unserer Webseite, Facebook, Instagram und Twitter zu lesen sein. Da die Antworten im Wahlkompass teils gekürzt werden mussten, können Sie hier auch die komplette Langfassung Nachlesen.

                

 

Und hier die Studie von Greenpeace Deutschland zum Weg zu CO2-freier Mobilität bis 2035! Ausgangslage - Ziele - Maßnahmen

 Foto mit Schriftzug

 

 

Stellungnahme zur Kritik an der Befragung der AfD

Greenpeace gibt regelmäßig Wahlkompasse heraus. Dabei senden wir immer eine Anfrage an alle demokratisch gewählten Parteien in den jeweiligen Parlamenten oder Landtagen, in denen diese Parteien nennenswert vertreten sind.

Im Rahmen unseres Wahlkompasses zur Kommunalwahl im März haben wir die in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung und gleichzeitig im Bundestag in Fraktionsstärke vertretenen Parteien befragt, die auch im März wiedergewählt werden können, um deren Meinung zum Thema Verkehrspolitik in Frankfurt den Bürger*innen bzw. Wähler*innen zugänglich zu machen. Die AfD ist eine von diesen Parteien. Sie hier im Wahlkompass aufzuführen, ist also allein einem demokratisch transparenten Prozess geschuldet und nicht aufgrund von Werbung für die AfD geschehen.

Wir haben bei den Parteien angefragt, wie sie sich zum Thema Verkehrswende positionieren. Darunter ist auch die AfD, die nicht nur den Klimawandel leugnet und den Atomausstieg ebenso wie die Energiewende abschaffen will. Vor allem steht die AfD für eine Gesellschaft, die durch Nationalismus, Ausgrenzung und Intoleranz gekennzeichnet ist. Wir berücksichtigen die AfD, obwohl sie unseren Werten entgegensteht und wir sie für eine große Gefahr für eine offene Gesellschaft halten. Ausgrenzung, Diskriminierung, Intoleranz und Rassismus verurteilen wir aufs Schärfste.

Hier findet ihr die Position von Greenpeace Deutschland zur AfD: https://www.greenpeace.de/presse/publikationen/greenpeace-position-zur-partei-alternative-fuer-deutschland-afd

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