Werbung für den Schutz der Arktis

Autor: Ralf Schmidt

Am Samstag, den 01. Februar, informierte Greenpeace Frankfurt in einem Vortrag bei der "Gesellschaft `Possev´ für deutsch-russische Völkerverständigung e.V." in Frankfurt Sossenheim über die riskante Ölförderung in der rauen und ökologisch sehr sensiblen Arktis. Die Vorreiterrolle bei diesen gewagten Förderungen übernehmen Shell und der russische Staatskonzern Gazprom. Andere am Öl interessierte Firmen stehen schon in Startlöchern. Die Arktis soll, falls sich die industriellen Interessen durchsetzen, als Industriegebiet erschlossen werden.

Zur Erinnerung: Im September 2013 demonstrierten 28 Greenpeace Aktivisten und zwei Reporter an der Ölbohrplattform "Prirazlomnaja" des Konzerns Gazprom in der Arktis. Sie wurden damals von der russischen Küstenwache festgenommen und der Piraterie sowie des Rowdytums angeklagt.

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Free the arctic 30!

Seit über einem Monat sitzen 28 Greenpeacer und 2 Jounalisten in Murmansk in einem russischen Gefängnis. Sie wollten friedlich gegen die Gefahren der Ölförderung durch den russsichen Ölmulti Gazprom in der Arktis demonstrieren. Weltweit finden seitdem Kundgebungen für die Freilassung der Arctic 30 statt. Auch wenn die Anklage mittlerweile nicht mehr auf Piraterie sondern auf Rowdytum läuft, auf das immer noch bis zu 7 Jahre Haft stehen: Umweltschutz ist kein Verbrechen!

Ab Donnerstag, den 31.10.13 sind wöchentlich Mahnwachen vor dem Russischen Konsulat in der Eschenheimer Anlage 33 um 11h und ab 5.11.13 auch dienstags um 14h im Oeder Weg 16 bis voraussichtlich 28.11.13.

 

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Video: Sebastian Zwang / Greenpeace Frankfurt a.M.

Laternenumzug FREE THE ARCTIC 30!

Unter diesem Motto demonstrierten am 16. November ca. 500 Menschen für die sofortige Freilassung von 28 Greenpeace-Aktivisten und 2 Journalisten. Mit einem Laternenumzug zogen Greenpeacer aus den Gruppen Aschaffenburg, Darmstadt, Frankfurt, Freiburg,Fulda, Gelnhausen, Gießen, Karlsruhe, Lörrach, Mainz-Wiesbaden, Mannheim-Heidelberg, Marburg, Tübingen und Würzburg mit tatkräftiger akustischer Unterstützung von den Aschaffenburger Friedenstrommlern durch die Frankfurter Innenstadt von der Alten Oper über die Börse bis zum russischen Konsulat im Oeder Weg. 

Die Demonstration war Teil eines globalen Aktionstages in 40 Ländern mit tausenden Teilnehmern für die Freilassung der Greenpeacer und die Herausgabe des Greenpeace Schiffes Arctic Sunrise. Vor der Demonstration wurde bekannt, das die russischen Ermittlungsbehörden die Unterssuchungshaft für die Arctic 30 um 3 Monate verlängern wollen. Sollte das zuständige Gericht dem zustimmen, müßten die Greenpeacer weit über Weihnachten hinaus in Haft bleiben.

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Video: Sebastian Zwang, Greenpeace Frankfurt a.M.

Mahnwache vor Russischem Konsulat in Frankfurt a.M.

Trotz weltweiter Proteste und Solidaritätskundgebungen: Am 26.09.2013 wurde in Murmansk eine zweimonatige Untersuchungshaft für die acht Arctic Sunrise- Aktivisten angeordnet, damit sind nunmehr alle dreißig Besatzungsmitglieder der Arctic Sunrise von der Untersuchungshaft betroffen.

Roland Hipp von Greenpeace Deutschland: „Die Inhaftierung ist ein Verstoß gegen internationales Recht sowie gegen das Recht auf friedliche Demonstration.“

Die Arctic Sunrise-Aktivisten hatten am 18.09.2013 friedlich an der Gazprom-Ölplattform Prirazlomnaya in der russischen Petschorasee protestiert. Mit der Bohrinsel will Gazprom in Kürze als erster Konzern die Ölproduktion aus arktischen Gewässern aufnehmen - unter Inkaufnahme eines hohen Unfallrisikos.

 

 

Neben einer ständigen Mahnwache in Berlin fanden

in der Woche vom 30.09. - 05.10.2013 in 6 deutschen

Städten Mahnwachen vor Russischen Konsulaten statt.

In Frankfurt nahmen 42 Aktivisten der Gruppen 

aus Frankfurt, Aschaffenburg, Darmstadt,

Gelnhausen, Gießen, Mannheim/Heidelberg

und Marburg teil.

 

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 Video: Sebastian Zwang, Greenpeace Frankfurt a.M.

Eisbärin „Paula“ in Frankfurt – Hoher Besuch aus der Arktis

Am Montag und Dienstag wurde in der Frankfurter Innenstadt ein ausgewachsener Eisbär gesichtet, der frei herumlief. Viele Passanten waren verwirrt. Der Eisbär wurde bei sommerlichen Temperaturen am Eisernen Steg, beim Senkenberg Museum, im Günthersburgpark, im Zoo und am Römer gesehen.

Die Eisbärin Paula ist zur Zeit auf der Suche nach einer neuen Heimat, da ihr Lebensraum, die Arktis, seit Jahren zunehmend bedroht wird. Mit der Aktion möchten Umweltschützer von Greenpeace auf die zunehmende Zerstörung des Lebensraums der Eisbären hinweisen.

 

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