Wie funktioniert Umweltpolitik in Europa?

Greenpeace Frankfurt auf Informationsreise nach Brüssel

Über die Europäische Union wird oft kontrovers diskutiert. Das hängt auch mit den vielen Entscheidungen der EU zusammen, von denen wir Bürger oft direkt betroffen sind. Denn mittlerweile werden zahlreiche Gesetze und Verordnungen nicht mehr in Berlin, sondern bei der EU in Brüssel erlassen und gelten dann in der Regel in allen Mitgliedsstaaten der EU. Das gilt auch für die Umweltpolitik. Um die Entscheidungsstrukturen innerhalb der EU besser zu verstehen, haben 10 Leute aus unserer Greenpeace-Gruppe eine Informationsreise nach Brüssel unternommen.

Wir besuchten die hessische Landesvertretung in Brüssel und informierten uns dort über die Entscheidungswege innerhalb der EU am Beispiel der Themenbereiche Klimaschutz- und Fischereipolitik. Am Rande einer Diskussionsveranstaltung trafen wir Prof. Ernst-Ulrich von Weizsäcker, der sich sehr erfreut über das Engagement von Greenpeace zeigte. Vor unserer Rückfahrt nach Frankfurt besuchten wir auch noch das EU-Büro von Greenpeace in Brüssel und wurden dort ausführlich über die Lobbyarbeit, die Greenpeace dort zusammen mit anderen NGO's betreibt, informiert.

Wir haben aus Brüssel viele Anregungen für unsere lokale Greenpeace-Arbeit mitgenommen. Unser Fazit: Man mag vieles an der EU kritisieren, aber trotzdem ist es gut, das es sie gibt. Denn immerhin hat uns die europäische Einigung eine jahrzehntelange Periode des Friedens in Europa gebracht, was angesichts der europäischen Geschichte nicht selbstverständlich ist. Denn nur in einem friedlichen Europa kann eine Organisation wie Greenpeace auch viel für den Umweltschutz und die nachfolgenden Generationen erreichen. Das was wir hier in Europa für die Umwelt erreichen, wird dann hoffentlich in anderen Teilen der Welt nachgemacht. Und genau daran werden wir weiter arbeiten!         

"Music for a better World"

Das ist das Motto des engagierten Pianisten, Marcel Pierre Toth. Am 24.04. um 19.30 Uhr eröffnet er seine neueste Konzert-Reihe, und das in Frankfurt mit dem Sonaten-Zyklus Teil 7 von Beethoven. Der Eintritt ist frei, stattinden wird es im Dr. Hoch´s Konservatiorium, Sonnemannstraße 16, Frankfurt. Greenpeace Frankfurt wird mit einem Infostand dabei sein, und Eisbär-Dame Paula wird auf die katastrophalen Pläne von Shell, Gazprom und anderen Ölkonzernen in der Arktis hinweisen.
 
Wir freuen uns auf Sie. Geniessen Sie die Musik des Pianisten Marc Pierre Toth und freuen Sie sich auf einen "klassischen" Abend im Dr. Hoch´s Konservatorium.
 
Zur Erinnerung hier die Ankündigung herunterladen:

Werbung für den Schutz der Arktis

Autor: Ralf Schmidt

Am Samstag, den 01. Februar, informierte Greenpeace Frankfurt in einem Vortrag bei der "Gesellschaft `Possev´ für deutsch-russische Völkerverständigung e.V." in Frankfurt Sossenheim über die riskante Ölförderung in der rauen und ökologisch sehr sensiblen Arktis. Die Vorreiterrolle bei diesen gewagten Förderungen übernehmen Shell und der russische Staatskonzern Gazprom. Andere am Öl interessierte Firmen stehen schon in Startlöchern. Die Arktis soll, falls sich die industriellen Interessen durchsetzen, als Industriegebiet erschlossen werden.

Zur Erinnerung: Im September 2013 demonstrierten 28 Greenpeace Aktivisten und zwei Reporter an der Ölbohrplattform "Prirazlomnaja" des Konzerns Gazprom in der Arktis. Sie wurden damals von der russischen Küstenwache festgenommen und der Piraterie sowie des Rowdytums angeklagt.

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Free the arctic 30!

Seit über einem Monat sitzen 28 Greenpeacer und 2 Jounalisten in Murmansk in einem russischen Gefängnis. Sie wollten friedlich gegen die Gefahren der Ölförderung durch den russsichen Ölmulti Gazprom in der Arktis demonstrieren. Weltweit finden seitdem Kundgebungen für die Freilassung der Arctic 30 statt. Auch wenn die Anklage mittlerweile nicht mehr auf Piraterie sondern auf Rowdytum läuft, auf das immer noch bis zu 7 Jahre Haft stehen: Umweltschutz ist kein Verbrechen!

Ab Donnerstag, den 31.10.13 sind wöchentlich Mahnwachen vor dem Russischen Konsulat in der Eschenheimer Anlage 33 um 11h und ab 5.11.13 auch dienstags um 14h im Oeder Weg 16 bis voraussichtlich 28.11.13.

 

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Video: Sebastian Zwang / Greenpeace Frankfurt a.M.

Laternenumzug FREE THE ARCTIC 30!

Unter diesem Motto demonstrierten am 16. November ca. 500 Menschen für die sofortige Freilassung von 28 Greenpeace-Aktivisten und 2 Journalisten. Mit einem Laternenumzug zogen Greenpeacer aus den Gruppen Aschaffenburg, Darmstadt, Frankfurt, Freiburg,Fulda, Gelnhausen, Gießen, Karlsruhe, Lörrach, Mainz-Wiesbaden, Mannheim-Heidelberg, Marburg, Tübingen und Würzburg mit tatkräftiger akustischer Unterstützung von den Aschaffenburger Friedenstrommlern durch die Frankfurter Innenstadt von der Alten Oper über die Börse bis zum russischen Konsulat im Oeder Weg. 

Die Demonstration war Teil eines globalen Aktionstages in 40 Ländern mit tausenden Teilnehmern für die Freilassung der Greenpeacer und die Herausgabe des Greenpeace Schiffes Arctic Sunrise. Vor der Demonstration wurde bekannt, das die russischen Ermittlungsbehörden die Unterssuchungshaft für die Arctic 30 um 3 Monate verlängern wollen. Sollte das zuständige Gericht dem zustimmen, müßten die Greenpeacer weit über Weihnachten hinaus in Haft bleiben.

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Video: Sebastian Zwang, Greenpeace Frankfurt a.M.

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