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Energiegipfel in Wiesbaden

20110405_energiegipfel_1.jpgWiesbaden, 05.04.2011: Herr Ministerpräsident Bouffier hat heute zu einem Energiegipfel in Wiesbaden geladen. Neben den Landesparteien und der Gewerkschaft hat auch die Industrie teilgenommen, in Form von RWE und E.ON.   Die Umweltverbände standen draussen und haben demonstriert.  Bei einem der Hauptthemen ging es darum, wie man in Hessen die Erneuerbaren Energien zügig ausbauen kann.  Wie kann Herr Bouffier nur erwarten, von Betreibern des Kohlekraftwerks Staudinger bei Hanau und der Atomkraftwerke in Biblis dazu konstruktive Beiträge zu erhalten ? RWE und E.ON haben bei diesem Treffen nichts zu suchen. Dass sie uns Angst machen wollen, das wissen wir: Strom wird teurer und muss im Ausland eingekauft werden.  Wir wissen aber auch, dass nichts davon stimmt.

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EEG-Argumentationshilfe - um einen Fehler leichter

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EEG-Argumentationshilfe - um einen Fehler leichterTreiben die Erneuerbaren Energien wirklich die Stromkosten nach oben? Das ist die Argumentation, die von den Erneuerbaren-Energien-Gegnern gerade angestoßen wird. Wer sich allerdings im Details damit beschäftigt, erkennt schnell, dass die Erneuerbaren die Stromkosten nicht noch oben treiben, sondern eher nach unten.

Hier findet Ihr eine Stellungnahme von Greenpeace dazu.

Die Rhein-Main-Region wird von Großprojekten geradezu umzingelt

Im Osten das Kohlekraftwerk Staudinger, der Ausbau der A661 nebst Tunnel durch ein Wohn- und Erholungsgebiet der Stadt Frankfurt, im Süden die maroden Atomkraftwerke Biblis A und B, der Ausbau des Frankfurter Flughafens, im Westen die Müllverbrennungsanlage Frankfurt-Höchst und das zur Zeit auf Eis liegende Kohlekraftwerk in Mainz. Die Gesamtbelastung der Rhein-Main-Region hat die Grenzen der Belastbarkeit längst überschritten. Um unserer Forderung nach einer Gesamtbelastungsstudie Nachdruck zu verleihen, rufen wir zu einer Demonstration am 30.10.2010 in Hanau auf.
 
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Mainova nimmt Stellung zu offenem Brief

20091109_Mainova_Atomklo_2.jpgAm 19. August 2010 berichten wir, der Mainova AG einen offenen Brief geschrieben zu haben. Anlass war der Mainova Umweltbericht 2010. In diesem wurde nichts über den zukünftig geplanten Atomstromanteil im Strommix der Mainova AG ausgesagt. Wir baten um entsprechende Aufklärung. Eine Stellungnahme durch den Leiter Konzernkommunikation liegt uns inzwischen vor. Auf unsere Anfrage hin wurde uns erlaubt, diese zu veröffentlichen.

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Schafft die Mainova AG wirklich eine vorbildhafte Klimabilanz?

Mainova_AtomkloIn ihrem Umweltbericht 2010 kündigt sie jedenfalls an, der Vorstand habe, „strategische Grundsätze beschlossen, die durch ein umfangreiches Maßnahmenprogramm in den nächsten Jahren die Klimabilanz in der Rhein-Main-Region vorbildhaft verbessern sollen.“ An den in diesem Bericht angegebenen Zahlen zur Gesamtstromlieferung aufgeteilt nach den Energieträgern ist durchaus eine positive Tendenz im Sinne des Umweltschutzes zu erkennen. Der Anteil der fossilen Energieträger und der Atomenergie wurde gegenüber dem Berichtszeitraum 2006 bis 2007 reduziert, der Anteil der erneuerbaren Energien deutlich erhöht. Vergleicht man das Ergebnis mit den entsprechenden Anteilen bei der bundesweiten Stromerzeugung, ist der Mainova AG das Bemühen um Umweltfreundlichkeit tatsächlich nicht abzusprechen. Aber …

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