Rotlintstraßenfest 2009

Am 05.09.2009 fand wieder mal das legendäre Rotlintstraßenfest in Frankfurt statt. Unsere Greenpeace-Energiegruppe hat sich mit einem außergewöhnlichen Eyecatcher und einem Infostand beteiligt. Die grell-gelbe Kloschüssel animierte die Passanten dazu, sich genauer über den Sinn dieser Symbolik zu informieren. 

Greenpeace kämpft seit Jahrzehnten für einen schnellen Ausstieg aus dieser Risiko-Technologie Atomkraft. Die Technik ist teuer, mit ca. 165 Milliarden Euro wurde sie seit 1950 bisher mit unseren Steuergeldern subventioniert. Unfälle passieren immer wieder, die Technik selbst ist mit nur 40 % Energieausbeute äußerst ineffizient und keiner weiß weltweit, wohin mit dem gefährlichen Müll. Die gute Nachricht: der Ausstieg bis 2015 ist technisch machbar, wenn es die Politik nur will. Das Klo steht also symbolisch für den Irrsinn, den wir derzeit betreiben, wir spülen unsere Zukunft sozusagen herunter, wenn wir so weitermachen.

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28 Millionen für einen Klimakiller

Greenpeace Frankfurt bleibt in Bad Vilbel am Ball

Unter dem Titel "Stadtwerke Bad Vilbel ignorieren die Zeichen der Zeit" hatten wir bereits über die Pläne der Stadtwerke Bad Vilbel berichtet. Man beabsichtigt, sich mit 28 Millionen Euro an einem geplanten Kohlekraftwerk in Lubmin zu beteiligen. Greenpeace Frankfurt war nunmehr am 21. Februar und am 05. März vor Ort in Bad Vilbel. An unserem Stand informierten wir die Bürger der Stadt und standen für ihre Fragen zur Verfügung. Gleichzeitig gaben wir ihnen die Möglichkeit, einen Klimaschutzappell an ihre Stadtwerke zu unterzeichnen.

Am 21. Februar trafen wir mit schlechtem Wetter und einem an diesem Tag stattfindenden Faschingsumzug relativ schlechte Voraussetzungen an. Der 05. März bescherte uns dafür nicht nur gutes Wetter sondern auch ein wesentlich regeres Interesse. Allein in der kurzen Zeit von 10.00 bis 14.00 Uhr unterzeichneten 144 Bürger den Klimaschutzappell. Zusammen mit der Ausbeute vom 21. Februar dürfen wir nun 184 Unterschriften verzeichnen. Für eine Stadt der Größenordnung Bad Vilbels eine durchaus bemerkenswerte Anzahl. Dazu kommen bis heute 120 Teilnehmer an der Mail-Aktion (s.u.), an der sie sich weiterhin beteiligen können.

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Klimaschutz in Hessen - Kein Thema für den Wahlkampf

Welchen Stellenwert werden unsere Politiker dem Klimaschutz geben? Eine Greenpeace Parteien-Umfrage

Frankfurt am Main, 17. Januar 2008 - Greenpeace Frankfurt wollte es wissen. Wo bleibt der Klimaschutz in Hessen? Der Klimawandel und die notwendigen Maßnahmen, um den prognostizierten weiteren Temperaturanstieg in erträglichen Grenzen zu halten, gehörten in den letzten Wochen und Monaten zu den beherrschenden Themen in allen Medien. Und auch unsere Politiker gaben diesem Komplex die hohe Priorität, die ihm gebührt. Aber jetzt, da der Wahlkampf in Hessen in vollem Gange ist, scheint Klimawandel und Klimaschutz aus der Tagesordnung der Parteien gestrichen zu sein.

Für viele Wählerinnen und Wähler wird es jedoch sicher von hohem Interesse sein, was sie in diesem Bereich in den kommenden Jahren von den einzelnen Parteien zu erwarten haben. Alexander Wenzel, Gruppenkoordinator Greenpeace Frankfurt, sagt dazu: "Das Thema Klimaschutz ist das wichtigste Thema in diesem Jahrhundert und die kommenden Jahre werden entscheiden, ob wir es schaffen, den Klimawandel abzubremsen. Aufgefordert sind Bund und Länder, die Umsetzung der notwendigen Schritte aggressiv voranzutreiben. Die hessischen Wähler haben am 27.01.08 die Möglichkeit, Ihre Stimme der Partei zu geben, der sie am meisten Engagement zum Thema Klimaschutz zutrauen.".

Anfang November 2007 hatte die Frankfurter Greenpeace Gruppe die Spitzenkandidaten der großen Parteien auf Landesebene mit gezielten Fragen angeschrieben. Es gingen dankenswerterweise ausführliche Antworten ein, die sich bei weitem nicht mit dem Hinweis auf das Parteiprogramm begnügten. Sie enthielten Aussagen über Ziele geplante Maßnahmen zuolgenden Bereichen:

  • Allgemeine Zielsetzung
  • Atomenergie
  • Erneuerbare Energien
  • Fossile Energien
  • Verkehr
  • Fördermaßnahmen

Für SPD, die Grünen und FDP bemühten sich die Spitzenkandidaten selbst, für die CDU ihr Generalsekretär. Die Stellungnahmen hat Greenpeace Frankfurt ohne Bewertung, auszugsweise aber wortgetreu, in der folgenden Tabelle zusammengefasst.

Hier findet sich eine übersichtliche Zusammenfassung zu diesem wichtigen Thema, die eine aufwändige Suche in den Parteiprogrammen erspart. Selbstverständlich würden diesen die Details ebenfalls zu entnehmen sein. Greenpeace Frankfurt bittet alle Wählerinnen und Wähler, sich an der Landtagswahl zu beteiligen und mitzubestimmen, wie es in Hessen weitergehen soll.

Interner VerweisErgebnisse der Umfrage

 

 

 

 

Energiesparlampen

Geiz ist geil - mit Energiesparlampen

 


Eine Energiesparlampe schont nicht nur das Klima, sondern auch ihr Portemonnaie.

Bei einem Strompreis von 17 ct/kWh und einer Nutzung von durchschnittlich drei Stunden pro Tag zahlen Sie jährlich für jede herkömmliche Glübirne in Ihrem Haushalt:

100-Watt-Glühbirne: 18,62 €
80-Watt-Glübirne: 14,89 €
60-Watt-Glühbirne: 11,17 €
40-Watt-Glühbirne: 7,45 €

Und wenn Sie nun die Glühbirnen in Ihrem Haushalt zusammenzählen: da kommt ein hübsches Sümmchen zusammen. Und das können Sie sparen:

Eine Energiesparlampe verbraucht bei gleicher Helligkeit ziemlich genau nur ein Fünftel des für eine Glühbirne benötigten Stroms. Das ergibt eine Ersparnis bei der Stromrechnung:

Energiesparlampe statt 100-Watt-Glühlampe: € 15,- / Jahr
Energiesparlampe statt 80-Watt-Glühlampe: € 12,- / Jahr
Energiesparlampe statt 60-Watt-Glühlampe: € 9,- / Jahr
Energiesparlampe statt 40-Watt-Glühlampe: € 6,- / Jahr

Eine Energiesparlampe sieht zunächst teuer aus. - Aber, sie hat unter den oben genannten Voraussetzungen eine Lebensdauer von mindesten 10 Jahren. Ersetzen Sie 100- oder 80-Watt-Glühlampen, haben Sie die Mehrkosten beim Kauf nach etwa einem Jahr wieder heraus. Während der nächsten 9 Jahre sparen Sie. Rechnen Sie weiter! Sie könnten sicher mehr als eine Glühlampe ersetzen.

Bei 60 und 40 Watt wird es etwas länger dauern, bis Sie in die Gewinnzone kommen. Es lohnt sich aber letztendlich auch. Sie sparen Geld und werden ganz nebenbei zum Klimaschützer. Unter Berücksichtigung des bundesdeutschen Strommixes bewirkt 1 kWh den Ausstoß von 530g CO2. Mit dem Auswechseln einer einzigen 100-Watt-Glühlampe ersparen Sie sich und uns allen einen jährliche Ausstoß von 46 kg CO2.

Und mit sinkendem Stromverbrauch wird auch Ökostrom noch attraktiver:

Jetzt zum Ökostromanbieter wechseln

Ihr Beitrag zum Schutz des Klimas: denkbar einfach und höchst wirksam. Wechseln Sie jetzt zum Ökostrom-Anbieter! Freilich: lassen Sie sich nicht von Ökostrom täuschen, der keiner ist.

Diese Anbieter liefern Ökostrom, der auch wirklich öko ist:
verwExtGreenpeace Energy
verwExtE-Werke Schönau
verwExtLichtblick
Hintergrundinformationen:
verwExtWann ist Ökostrom öko?

Klimaschutzmaßnahmen auf kommunaler Ebene

 Greenpeace-Umfrage bei Städten und Gemeinden


Die Greenpeace Gruppe Frankfurt a.M. wollte es wissen. Der Klimaschutz ist in aller Munde. Wird auf kommunaler Ebene auch gehandelt? Ende März 2007 wurden die Bürgermeister von 120 Städten und Gemeinden im Rhein-Main Gebiet und an dessen Peripherie mit der Frage angeschrieben, in welcher Form sich die Kommunen für den Klimaschutz eingesetzt haben und sich in Zukunft einsetzen werden. Es sind immerhin 31 teilweise sehr umfangreiche und detaillierte Berichte eingegangen.

"Wir haben uns sehr über die umfangreichen Antworten gefreut," sagt Alexander Wenzel, Gruppenkoordinator der Greenpeace Gruppe Frankfurt. "In den Magistraten der Städte und in den Gemeindevertretungen sitzen viele Politiker, die erkannt haben, dass der Klimawandel uns erreicht hat und dass wir auf lokaler Ebene aktiv einen wichtigen Beitrag leisten können. Wir müssen in Klimaschutzmaßnahmen investieren, wenn wir die Folgen der Klimaerwärmung in erträglichen Grenzen halten wollen."

Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, die globale Erwärmung auf maximal 2°C zu begrenzen. Und bereits 1995 hatte der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung (WBGU) eine Erhöhung der globalen Mitteltemperatur um maximal 2°C als gerade noch "Tolerierbares Klimafenster" angesehen. Wer setzt sich wie für diese Ziele ein? Die Gemeinschaft der G8-Staaten? Wann und wie?

Auf kommunaler Ebene kann vieles sehr direkt bewegt und damit zügig umgesetzt werden. Hier herrscht man über Gebäude, die für Solarstrom-Erzeugung oder solarthermische Anlagen geeignet sein würden. Hier kann entschieden werden, welche Liegenschaften im Zuge einer Sanierung mit Kraft-Wärme-Kopplung ausgestattet werden, um nur zwei der vielen Möglichkeiten zu nennen. Greenpeace regt zur Förderung der Aktivitäten eine Vernetzung unter den Kommunen an. Zum Austausch von Ideen und Erfahrungen, wobei mit letzterem unter anderem kostspielige Gutachten vermieden werden könnten.

Es gibt Beispiele. Sogar in den USA, haben sich inzwischen fast 200 Bürgermeister untereinander auf die Vereinbarung geeinigt, auf kommunaler Ebene die "Kyoto-Vorgaben einzuhalten und möglichst zu übertreffen". Weltweit werden viele andere Städte aktiv. So hat London eigens eine Behörde eingerichtet, die "London Climate Change Authority". Greenpeace fordert, machen wir es ihnen nach. Gründen wir eine Koalition der Freiwilligen. Die jeweils von den Kommunen bereits getroffenen und geplanten Maßnahmen sind in Form einer ständig aktualisierten Excel-Tabelle verfügbar:

dokAuswertung Gemeindeumfrage (Excel-Dokument, 78 KB)

 

 

 

 

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