Klima schützen, Arktis retten!
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- Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 05. Oktober 2014 13:07
Greenpeace Frankfurt mit dem Drachenboot auf dem Main
Über die akute Bedrohung der Arktis durch den Klimawandel informierten Ehrenamtliche von Greenpeace Frankfurt diesen Sonntag am Eisernen Steg auf dem Main.
Mit einem Drachenboot und einem Bei-Boot hatten ca. 20 Aktivisten Frau Merkel auf einem großen Banner aufgefordert, das Klima zu schützen, sie daran erinnert, dass sie zum Klimagipfel am 23. September in New York fahren soll.
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„Die Weltgemeinschaft, aber auch Frau Merkel muss sich als deutsche Bundeskanzlerin endlich für einen konsequenten Klimaschutz stark machen“, so Alexander Wenzel von Greenpeace Frankfurt. „Die riskanten Versuche der Ölförderung durch Konzerne wie Gazprom und Shell, müssen gestoppt werden -insbesondere wenn man den Klimawandel nicht noch weiter antreiben will.“



Über die Europäische Union wird oft kontrovers diskutiert. Das hängt auch mit den vielen Entscheidungen der EU zusammen, von denen wir Bürger oft direkt betroffen sind. Denn mittlerweile werden zahlreiche Gesetze und Verordnungen nicht mehr in Berlin, sondern bei der EU in Brüssel erlassen und gelten dann in der Regel in allen Mitgliedsstaaten der EU. Das gilt auch für die Umweltpolitik. Um die Entscheidungsstrukturen innerhalb der EU besser zu verstehen, haben 10 Leute aus unserer Greenpeace-Gruppe eine Informationsreise nach Brüssel unternommen.
Am Samstag, den 01. Februar, informierte Greenpeace Frankfurt in einem Vortrag bei der "Gesellschaft `Possev´ für deutsch-russische Völkerverständigung e.V." in Frankfurt Sossenheim über die riskante Ölförderung in der rauen und ökologisch sehr sensiblen Arktis. Die Vorreiterrolle bei diesen gewagten Förderungen übernehmen Shell und der russische Staatskonzern Gazprom. Andere am Öl interessierte Firmen stehen schon in Startlöchern. Die Arktis soll, falls sich die industriellen Interessen durchsetzen, als Industriegebiet erschlossen werden.
Am Montag und Dienstag wurde in der Frankfurter Innenstadt ein ausgewachsener Eisbär gesichtet, der frei herumlief. Viele Passanten waren verwirrt. Der Eisbär wurde bei sommerlichen Temperaturen am Eisernen Steg, beim Senkenberg Museum, im Günthersburgpark, im Zoo und am Römer gesehen.

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