Energiegipfel in Wiesbaden
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- Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 01. Januar 2013 22:12
Wiesbaden, 05.04.2011: Herr Ministerpräsident Bouffier hat heute zu einem Energiegipfel in Wiesbaden geladen. Neben den Landesparteien und der Gewerkschaft hat auch die Industrie teilgenommen, in Form von RWE und E.ON. Die Umweltverbände standen draussen und haben demonstriert. Bei einem der Hauptthemen ging es darum, wie man in Hessen die Erneuerbaren Energien zügig ausbauen kann. Wie kann Herr Bouffier nur erwarten, von Betreibern des Kohlekraftwerks Staudinger bei Hanau und der Atomkraftwerke in Biblis dazu konstruktive Beiträge zu erhalten ? RWE und E.ON haben bei diesem Treffen nichts zu suchen. Dass sie uns Angst machen wollen, das wissen wir: Strom wird teurer und muss im Ausland eingekauft werden. Wir wissen aber auch, dass nichts davon stimmt.



Treiben die Erneuerbaren Energien wirklich die Stromkosten nach oben? Das ist die Argumentation, die von den Erneuerbaren-Energien-Gegnern gerade angestoßen wird. Wer sich allerdings im Details damit beschäftigt, erkennt schnell, dass die Erneuerbaren die Stromkosten nicht noch oben treiben, sondern eher nach unten.
Am 19. August 2010 berichten wir, der Mainova AG einen offenen Brief geschrieben zu haben. Anlass war der Mainova Umweltbericht 2010. In diesem wurde nichts über den zukünftig geplanten Atomstromanteil im Strommix der Mainova AG ausgesagt. Wir baten um entsprechende Aufklärung. Eine Stellungnahme durch den Leiter Konzernkommunikation liegt uns inzwischen vor. Auf unsere Anfrage hin wurde uns erlaubt, diese zu veröffentlichen.

Ich will mehr wissen!